AUTOMOTIVE BUSINESS
Ein neues Zuhause für den Stern © Andreas Kolarik

Mercedes-Benz Österreich-CEO Marc Boderke vor der neuen Unternehmenszentrale.

© Andreas Kolarik

Mercedes-Benz Österreich-CEO Marc Boderke vor der neuen Unternehmenszentrale.

Redaktion 18.04.2019

Ein neues Zuhause für den Stern

Mercedes-Benz eröffnete vor wenigen Tagen seine Österreichzentrale in Eugendorf bei Salzburg. Rund 300 Mitarbeiter arbeiten ab sofort in einem Bürogebäude, das nach den modernsten Erkenntnissen und Anforderungen entwickelt wurde.

EUGENDORF. In rund eineinhalb Jahren Bauzeit entstand das neue Headquarter für Mercedes-Benz. Nach dem Motto „Alle unter einem Dach“ wurden im neuen Bürokomplex am Mercedes-Benz-Platz 1 in Eugendorf die Aktivitäten der Sparten Cars, Vans und Trucks sowie jene der Mercedes-Benz Financial Services Austria GmbH und der Mercedes-Benz Bank GmbH gebündelt und entsprechende Synergieeffekte genutzt. Die beiden Finanzierungsgesellschaften waren bisher in Wals-Himmelreich ansässig, der Importeur in Salzburg Lehen. Auf 4.000 m2 Bürofläche arbeiten nun rund 300 Mitarbeiter zusammen.

Parallel zum bereits fertiggestellten Bürogebäude entsteht direkt gegenüber das Schulungsgebäude mit circa 2.000 m2. Dort sollen ab Ende des Jahres Service- und Verkaufsmitarbeiter der Mercedes-Benz-Organisation in Österreich auf alle Produktneuheiten geschult werden. Auch die Kantine für alle Mitarbeiter wird am Dach des Schulungszentrums ihren Platz finden. Ein gemütliches Bistro im Kaffeehausstil versorgt schon jetzt die Mitarbeiter mit Snacks und Kaffee.

Im Zuge einer mehrmonatigen Standortprüfung stach Eugendorf letztlich Städte wie Linz oder Wien aus. Das bestehende Gebäude in Salzburg-Lehen war nicht mehr zeitgemäß: mitten im Wohngebiet, zu wenig Parkplätze, zu verwinkelt und nicht mehr modernen Anforderungen entsprechend. Der Umzug ins 12 km entfernte Eugendorf bot eine Planung von der grünen Wiese. „Es freut mich außerordentlich, dass sich Mercedes-Benz Österreich ganz bewusst für den Standort Salzburg entschieden hat. Die Ansiedelung bzw. der Verbleib von solch renommierten Leitbetrieben wie Mercedes-Benz ist Ausdruck der starken Verbundenheit mit dem Bundesland Salzburg und ein Zeichen guter wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen. Mit der Eröffnung der Österreichzentrale finden die rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgezeichnete Arbeitsbedingungen vor, welche dem neuesten Stand der Technik entsprechen und ein perfektes Arbeitsumfeld bietet“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer anlässlich der Eröffnung in Eugendorf.

„Der neue Standort in Eugendorf bietet den Mitarbeitern ein Arbeitsumfeld, das offene und direkte Kommunikation fördert. Wir haben uns für eine Open Space-Variante entschieden, weil wir davon ausgehen, dass wir dadurch im täglichen Arbeiten noch schneller werden“, sagt Marc Boderke, CEO Mercedes-Benz Österreich. „Man kann flexibel entscheiden, wo man arbeiten möchte. Schließlich zählt die Qualität der Arbeit, nicht die Zeit welche die Mitarbeiter an ihrem Schreibtisch verbringen.“ Möglichkeiten dazu gibt es genug: am eigenen Arbeitsplatz, in einem der über 50 Besprechungsräume, den zahlreichen Lounge-Bereichen, Café-Ecken oder an großzügigen „Shared Space“-Tischen. Wichtig war der Unternehmensleitung, dass vor allem auch auf gesundheitliche Aspekte geschaut wird. So sind z.B. alle Schreibtische elektrisch höhenverstellbar, außerdem wurden alle Kopierer und Drucker in eigenen Arbeitsinseln platziert. Privatsphäre bieten diverse Rückzugsräume sowie Telefonboxen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, von zuhause aus zu arbeiten: Fast alle Mitarbeiter haben Laptop und Mobiltelefon. „Bewegung, Dynamik, Agilität: Dafür steht unsere neue Zentrale. Die baulichen Maßnahmen spiegeln sich auch in der Arbeitsweise wider. Das Haus soll also unsere Arbeitsweise unterstützen, insgesamt hat sich die Kommunikation aber innerhalb der Teams schon jetzt dramatisch verbessert“, so Boderke. Der CEO hat übrigens ebenso auf das eigene Büro verzichtet und sitzt im Open Space: „Ich kenne dieses Arbeiten aus meiner Zeit in Skandinavien und ich liebe es. Der Austausch klappt viel besser und unkomplizierter. Vor allem aber: Wir sind dadurch deutlich schneller!“ (jz)

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