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Europa: Auto-Geschäft zieht an © Panthermedia.net/Ccaetano

Zuwächse gab es im Oktober auch in Österreich: plus 11,7 Prozent.

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Zuwächse gab es im Oktober auch in Österreich: plus 11,7 Prozent.

Redaktion 21.11.2019

Europa: Auto-Geschäft zieht an

Im Oktober wurden in Europa deutlich mehr Autos verkauft, der Anstieg ist allerdings auf einen „statistischen Effekt“ zurückzuführen.

BRÜSSEL. Der Autoabsatz in Europa ist im Oktober deutlich gestiegen. Die Zahl neu zugelassener Fahrzeuge habe sich um 8,7 Prozent auf 1,2 Mio. Stück erhöht, teilte der Branchenverband Acea in Brüssel mit. 2018 waren die Verkäufe vor dem Hintergrund der Einführung neuer Abgasvorschriften (WLTP) um mehr als sieben Prozent eingebrochen. Auch der Verband der Automobilindustrie (VDA) in Berlin wies auf den „statistischen Effekt“ hin. Nach den Engpässen als Folge des neuen Abgas-Testverfahrens WLTP vor einem Jahr mache sich „nun die volle Verfügbarkeit der Modelle bemerkbar“.

In Österreich legten die Verkäufe im Oktober um 11,7 Prozent auf 25.138 Fahrzeuge über dem EU-Durchschnitt zu. In den ersten zehn Monaten gab es heuer allerdings auch einen überdurchschnittlichen Rückgang bei den Neuzulassungen um fünf Prozent auf 283.410 Fahrzeuge. In der EU bremsten sich die Verkäufe im Zehnmonatszeitraum um 0,7 Prozent auf 12,95 Mio. Stück ein.

In China gingen die Verkaufszahlen im Oktober nach VDA-Angaben erneut zurück: Mit 1,9 Mio. Fahrzeugen lag das Marktvolumen sechs Prozent unter dem Vorjahresniveau. In den ersten zehn Monaten des Jahres seien 16,9 Mio. Autos abgesetzt worden, das ist ein Rückgang von elf Prozent.

Vier der fünf wichtigsten europäischen Absatzmärkte legten im Oktober zu. Dabei war das Plus in Deutschland mit 12,7 Prozent am deutlichsten. Auf den Plätzen folgten Frankreich (plus 8,7 Prozent), Italien (plus 6,7 Prozent) und Spanien (plus 6,3 Prozent). Großbritannien leidet unter dem geplanten EU-Austritt, dort sank die verkaufte Stückzahl um 6,7 Prozent.

Unter den deutschen Produzenten glänzte der Volkswagen-Konzern mit einem Anstieg der neu zugelassenen Fahrzeuge um fast ein Drittel auf mehr als 300.000; der Marktanteil sprang dadurch von 20,8 auf 25,1%. Bei BMW lag das Absatz-Plus noch bei 2,9 Prozent, während Daimler sogar ein Minus von 0,2 Prozent hinnehmen musste. Opel und Vauxhall sackten um mehr als ein Viertel ab. (jz)

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