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Europas Automarkt legt Bremsspur hin © pixabay

Trotz der Sommer-Rückgänge liegt der heimische Automarkt von Jänner bis August um 8,5 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

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Trotz der Sommer-Rückgänge liegt der heimische Automarkt von Jänner bis August um 8,5 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Jürgen Zacharias 24.09.2021

Europas Automarkt legt Bremsspur hin

Ernüchternder Sommer: Im Juli und August gingen die Neuzulassungen in der EU um 23,2 beziehungsweise 19,1 Prozent zurück.

WIEN. Der europäische Automarkt hat im Juli und August 2021 einen Rückschlag verzeichnet. Die Neuzulassungen in den Ländern der Europäischen Union sanken in den beiden Monaten, nachdem sie zuvor vier Monate in Folge noch zugelegt hatten, wie aus aktuellen Daten des Herstellerverbandes ACEA hervorgeht. Im Juli lag das Minus im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 23,2%, im August wurden 19,1% weniger Autos neu zugelassen als im Vorjahresmonat.

In Österreich ging die Zahl der Neuzulassungen im Juli laut ACEA um 19,7% auf 19.902 und im August um 15,2% auf 17.719 zurück. Von Jänner bis August zusammengerechnet, stiegen die Zulassungszahlen hierzulande allerdings trotzdem um 8,5 Prozent auf 172.017.

Alle vier großen Märkte Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien verzeichneten einen Rückgang um einen zweistelligen Prozentsatz im Juli und August. Dennoch bleibt damit für die ersten acht Monate des laufenden Jahres ein Plus von 11,2 Prozent. Insgesamt wurden 6,8 Mio. neue Autos zugelassen. Besonders stark fiel der Anstieg in Italien mit gut 30% aus, gefolgt von Frankreich mit 12,8% und Spanien mit 12,1%. In Deutschland wurden 2,5 Prozent mehr Autos zugelassen als in den ersten acht Monaten 2020.

Von den Herstellern stand in den ersten acht Monaten Volkswagen mit 1,8 Mio. Autos an der Spitze, das entspricht einem Absatzplus von 12,7%. Stellantis mit Marken wie Peugeot, Fiat oder Opel folgte mit 1,5 Mio. Autos und einem Plus von 14,4%. Von den übrigen europäischen Automarken schaffte BMW ein Absatzplus von 15%, Daimler immerhin noch plus 0,6 Prozent. Renault verkaufte dagegen 4,1 Prozent weniger Autos als vor Jahresfrist. (jz)

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