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Gebrauchtwagen-Preise weiter hoch Gebrauchte Oberklasse-Wagen kosteten im April 48.370 Euro, für Sportwagen wurden durchschnittlich sogar 54.545 Euro bezahlt.

© AutoScout24

Gebrauchte Oberklasse-Wagen kosteten im April 48.370 Euro, für Sportwagen wurden durchschnittlich sogar 54.545 Euro bezahlt.

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Redaktion 14.05.2020

Gebrauchtwagen-Preise weiter hoch

Laut AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index wurde im vergangenen April zwar mehr für Gebrauchtwagen bezahlt als im Vergleichsmonat des Vorjahres, aber weniger als zuletzt im März.

WIEN. Autos wurden im April geringfügig günstiger. Die Preise für Gebrauchtwagen liegen aber mit durchschnittlich 20.049 Euro im April immer noch über dem Vorjahresniveau (19.727 Euro im April 2019), das zeigt der monatliche AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI). Auch im Vergleich zum Jahresanfang sind die Preisrückgänge gering (20.261 Euro im Jänner 2020).

Die einzige Preissteigerung gab es im April bei Oberklasse-Wagen mit durchschnittlich 48.370 Euro um 2,6 Prozent. Alle anderen Segmente haben preislich leicht nachgegeben – Kleinwagen, Vans, Sportwagen, die obere Mittelklasse und SUV/Geländewagen mit bis zu minus 1,5 Prozent. Die Kompakt- und Mittelklasse verzeichnete Preiseinbußen bis zu 2,4 Prozent. 

Ein Mittelklasse Wagen kostete im April im Schnitt rund 18.149 Euro, Vans und Kleinbusse waren um rund 18.422 Euro zu haben, Kompaktklasse-Fahrzeuge um rund 14.648 Euro und Kleinwagen um 10.956 Euro. Für einen Sportwagen waren die Käufer bereit deutlich mehr zu berappen. Rund 54.545 Euro wurden für das derzeit angesagte Gefährt im April durchschnittlich bezahlt. Diese Fahrzeugklasse war im vergangenen Monat auch außerordentlich beliebt. Die Nachfrage (Seitenaufrufe) bei Sportwagen stiegen hier um satte 21 Prozent. Für einen SUV/Geländewagen löhnten die Interessenten durchschnittlich 27.939 Euro.

Bei den einzelnen Altersklassen zeigten sich preislich keine großen Sprünge. Lediglich Youngtimer (ab 20 bis 29 Jahre) legten um 3 Prozent zu und kosteten im Schnitt 5.960 Euro. 
Das Angebot hat sich bei den Jahreswagen um 11 Prozent stark reduziert. Bei allen anderen Fahrzeugklassen hat sich das Angebot im April nur geringfügig bis maximal 1,5 Prozent verringert. Die Oberklasse hat nicht nur preislich zugelegt, sie wurde auch stärker gesucht (+4 Prozent). Deutliche Rückgänge gab es bei den Seitenaufrufen für Vans und Kleinbusse mit minus 11 Prozent. (red)

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