AUTOMOTIVE BUSINESS
Graz wird wichtiger © Andrea Allmer/Wikipedia/CC BY-SA 4.0

Magna will seine Umsätze von bis zu 37 Mrd. Euro im laufenden Jahr bis 2021 auf bis zu 39,6 Mrd. Euro steigern.

© Andrea Allmer/Wikipedia/CC BY-SA 4.0

Magna will seine Umsätze von bis zu 37 Mrd. Euro im laufenden Jahr bis 2021 auf bis zu 39,6 Mrd. Euro steigern.

Redaktion 25.01.2019

Graz wird wichtiger

Die Fahrzeugfertigung bei Magna Steyr in Graz ist für ­Magnas Wachstumsziele von entscheidender Bedeutung.

GRAZ. Der austrokanadische Autozulieferer Magna peilt für heuer mit 35,1 bis 37 Mrd. € etwas mehr Umsatz an als zuletzt. Davon sollen 6 bis 6,4 Mrd. € auf Komplettfahrzeuge entfallen, die der Konzern ausschließlich bei Magna Steyr in Graz fertigt. Wie vor wenigen Tagen bekannt wurde, soll dort ab dem Frühjahr neben dem BMW 5er sowie dem Z4, den beiden Jaguar I-Pace und E-Pace sowie der Mercedes „Puch” G-Klasse auch der neue und gerade erst auf der North American International Auto Show präsentierte Toyota Supra gefertigt werden.

Wichtige Impulse setzen

Auch mithilfe dieses Auftrags will Magna laut einer aktuellen Aussendung seinen Umsatz bis zum Jahr 2021 auf 37 bis 39,6 Mrd. € steigern, davon sollen 6,1 bis 6,7 Mrd. € aus Graz kommen.

Für das laufende Jahr rechne man damit, dass der Umsatz durch die angekündigte Veräußerung des Geschäftsbereichs Fluid Pressure & Controls sowie die Währungsumrechnung negativ beeinflusst werde, was ein Effekt des stärkeren US-Dollar sei, so Magna. Ohne diese Positionen werde erwartet, dass der Umsatz 2019 höher als 2018 ist.
Das Nordamerika-Geschäft spiegle die negativen Auswirkungen der kürzlich angekündigten Montagewerkmaßnahmen von General Motors (GM) wider. Der für 2019 erwartete, leichte Rückgang der EBIT-Marge sei Folge höherer Rohstoffkosten, eines Rückgangs der Eigenkapitalerträge und eines höheren Anteils an Komplettfahrzeugverkäufen mit niedriger Marge, hieß es in der Aussendung abschließend. (red)

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