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Kein Ende der Preisrallye © APA / dpa-Zentralbild/Sebastian Kahnert

Die anhaltenden Probleme bei der Neuwagenproduktion treiben die Nachfrage nach Gebrauchtwagen weiter.

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Die anhaltenden Probleme bei der Neuwagenproduktion treiben die Nachfrage nach Gebrauchtwagen weiter.

Redaktion 11.02.2022

Kein Ende der Preisrallye

Teure Gebrauchtwagen: Mit durchschnittlich 25.512 Euro wurden Fahrzeuge gegenüber Dezember nochmals um 600 Euro teurer.

WIEN. Der Trend bei den Gebrauchtwagenpreisen geht auch zu Beginn 2022 weiter in Richtung neues Allzeithoch. Rund 25.512 € müssen Autokäufer aktuell durchschnittlich für einen Gebrauchten rechnen. Das sind um 2,4% oder 600 € mehr als im Dezember, wie aus dem aktuellen AutoScout24 Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) hervorgeht.

Mit Blick auf das Vorjahr wird die Entwicklung noch deutlicher: 21.644 € betrug der Durchschnittspreis noch im Jänner 2021, die Preise sind damit um knapp 18% gestiegen.

Die Nachfrage steigt weiter

Dabei legten vor allem die Oberklasse und obere Mittelklasse zu. Oberklasse-Fahrzeuge kosten nun durchschnittlich 56.290 € (plus 4,9%), obere Mittelklasseautos verteuern sich um 4,2% auf 29.088 €. Der durchschnittliche Kleinwagen liegt aktuell bei 14.582 € (plus 2,1%), und auch Geländewagen, SUVs (Durchschnittspreis: 32.457 €) sowie Vans und Kleinbusse (21.311 €) verteuern sich um bis zu 2,3%.

„Ein Ende der Preisrallye ist aktuell leider nicht in Sicht, da die Halbleiterprobleme noch länger bestehen werden und die Nachfrage nach gebrauchten Autos weiter ansteigt, das Angebot aber eher noch weiter zurückgeht”, sagt André Eckert, Country-Manager bei AutoScout24 in Österreich. (red)

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