AUTOMOTIVE BUSINESS
Kleine Motoren ganz groß © Lunghammer/TU Graz

Weitere Kooperationspartner neben der TU Graz: Uni Graz, FH Oberösterreich, AVL List, BMW Motorrad, BRP-Rotax, u.a..

© Lunghammer/TU Graz

Weitere Kooperationspartner neben der TU Graz: Uni Graz, FH Oberösterreich, AVL List, BMW Motorrad, BRP-Rotax, u.a..

Redaktion 22.02.2019

Kleine Motoren ganz groß

Neues Forschungszentrum an der TU Graz: Konsortium forscht dort in den nächsten vier Jahren an CO2-freien Kleinmotoren.

GRAZ. Egal, ob der Handmäher, die Motorsäge oder der Laubbläser: Handgeführte motorisierte Arbeitsgeräte erleichtern die Gartenarbeit, der CO2-Ausstoß dieser Geräte liegt relativ gesehen aber über jenem von Pkws.

Ein Konsortium aus wissenschaftlichen Institutionen und Industriebetrieben unter Leitung der TU Graz nimmt sich dieses Problems nun an und forscht in den nächsten vier Jahren im „Forschungszentrum für CO2-reduzierte Antriebsstränge für Spezialanwendungen” an der Dekarbonisierung kleiner Antriebssysteme.
Dazu gehören auch Antriebe für sogenannte Personal Mobility-Fahrzeuge (Motorräder, Quads oder PowerSport-Fahrzeuge) und Antriebsstränge für leichte Nutzfahrzeuge.

Übergangskraftstoffe im Fokus

„Übergeordnetes Forschungsfeld ist die Verwendung von CO2-freien Kraftstoffen bei speziellen Antriebssträngen”, erklärt Stephan Schmidt vom Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik an der TU Graz. Da es noch einige Jahre dauern wird, bis solche Kraftstoffe auf den Markt kommen, beschäftigen sich die Forscher auch mit „Übergangskraftstoffen”, die bereits einen hohen Gehalt an CO2-neutralen Komponenten aufweisen und früher verfügbar sind. (red)

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