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Lieferverträge erweitert © BMW

Schon jetzt sind einige BMW-Modelle (Bild: X3 xDrive30e) elektrisch unterwegs, 2030 soll jeder zweite BMW ein Stromer sein.

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Schon jetzt sind einige BMW-Modelle (Bild: X3 xDrive30e) elektrisch unterwegs, 2030 soll jeder zweite BMW ein Stromer sein.

Redaktion N/A

Lieferverträge erweitert

Bezug garantiert: Der deutsche Premiumhersteller BMW stockt seine Auto-Batteriezellen-Bestellungen auf 10 Mrd. Euro auf.

MÜNCHEN/SEOUL. Im Rennen mit Mercedes, Audi und Tesla sichert sich BMW weitere Batteriezellen für seine Elektroauto-Offensive. Die bestehenden Lieferverträge mit dem chinesischen Hersteller CATL und dessen koreanischem Konkurrenten Samsung SDI wurden auf insgesamt mehr als 10 Mrd. € erweitert und bis ins Jahr 2031 ausgedehnt.

„Damit sichern wir langfristig unseren Bedarf an Batteriezellen”, erklärte BMW-Einkaufsvorstand Andreas Wendt bei einem Lieferantentreffen in Südkoreas Hauptstadt Seoul.

25 neue E-Modelle geplant

Unter den Autoherstellern ist ein Wettkampf um den Bezug der Zellen als Herzstücke der Batterien entbrannt. Angesichts der Dominanz asiatischer Zellenproduzenten unterstützt die Politik den Aufbau einer europäischen Fertigung.

BMW will bis 2023 insgesamt 25 Modelle mit Elektroantrieb im Programm haben. Elektrofahrzeuge sollen bis 2025 für ein Drittel und bis 2030 für die Hälfte des Absatzvolumens stehen. In einem neuen Batteriezentrum in München tüftelt BMW an Forschung und Produktionsprozessen. Allein die Zellen, die in die Batterien eingesetzt werden, will BMW bis auf Weiteres nicht selbst fertigen, sondern von Lieferanten beziehen. (APA)

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