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Magna startet in Slowenien wieder durch © Magna

Ausbaupläne: Bei guter Auftragslage könnte das Lackierwerk in der Nähe von Maribor zu einem vollwertigen Automobilwerk ausgebaut werden.

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Ausbaupläne: Bei guter Auftragslage könnte das Lackierwerk in der Nähe von Maribor zu einem vollwertigen Automobilwerk ausgebaut werden.

Jürgen Zacharias 21.01.2022

Magna startet in Slowenien wieder durch

Coronapause vorbei: Nach zwei Jahren Betriebsunterbrechung nimmt Magna in seinem slowenischen Werk den Betrieb wieder auf.

MARIBOR. Im slowenischen Magna-Werk, das seit Beginn der Coronakrise im März 2020 stillstand, läuft der Betrieb wieder. Derzeit läuft die Lackieranlage in Hoce bei Maribor im Probebetrieb, vollständig soll die Produktion bis Ende März 2022 wieder aufgenommen werden, wie die Tageszeitung Vecer vor wenigen Tagen mit Verweis auf die Unternehmensführung informierte.

Von den 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des slowenischen Werks, die über ein Jahr lang zur Arbeit nach Graz in das dortige Magna-Steyr-Werk pendelten, kehrten inzwischen rund 100 nach Hoce zurück. Eine weitere größere Gruppe werde zu Beginn des regulären Betriebs zurückkommen, danach werde man die Mitarbeiterzahl je nach Zuwachs des Produktionsumfangs steigern, sagte der Direktor des Standorts, David Adam, der Zeitung.

Die Lackieranlage in Slowenien, die das 75 km weiter nördlich gelegene Werk in der steirischen Landeshauptstadt ergänzt, nahm den Betrieb im März 2019 auf. Nach einem Jahr zwang die Coronapandemie das Unternehmen zur vorläufigen Schließung. Im slowenischen Werk werden die Karosserien für den Jaguar E-Pace lackiert, der in Graz gebaut wird.

Mittlerweile hat Magna zum Jahresende 2021/2022 eine Umweltgenehmigung für die Erweiterung des Werks in Hoce bekommen. Diese ermöglicht den Ausbau am slowenischen Standort, wo ein vollwertiges Automobilwerk geplant ist. Der Zeitplan für den Ausbau ist laut Adam noch nicht festgelegt, die Fortsetzung des Projekts hänge von der Marktlage und neuen Aufträgen ab, hieß es. (jz)

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