AUTOMOTIVE BUSINESS
Neue ersetzen Alte © APA/AFP/Alexander Nemenov

Erstmals in Genf mit dabei: der russische Hersteller Nami mit seiner Luxuslimousine Aurus Senat.

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Erstmals in Genf mit dabei: der russische Hersteller Nami mit seiner Luxuslimousine Aurus Senat.

Redaktion 08.02.2019

Neue ersetzen Alte

Am Genfer Autosalon präsentieren sich heuer viele neue Marken – einige der etablierten Hersteller fehlen hingegen.

GENF. Ob Aurus, Arcfox oder Kyburz Switzerland: Besucher des diesjährigen Genfer Autosalons dürften auf zahlreiche noch unbekannte Automarken treffen. Während große Autohersteller wie Ford, Huyandai und Jaguar Land Rover durch Abwesenheit glänzen, stellen viele kleinere Marken erstmals ihre Produkte an der internationalen Auto­messe aus.

180 Aussteller in Genf dabei

Rund 30 Aussteller seien bei der 89. Auflage des Genfer Autosalons neu dabei, wie die Organisatoren vor wenigen Tagen bekannt gaben. Darunter sind der russische Autobauer Nami mit seiner Luxuslimousine Aurus, der chinesische Elektroauto­hersteller Arcfox, der deutsche Sport- und Luxuselektroautohersteller Automobili Pininfarina sowie mit Kyburz Switzerland sogar eine Schweizer Elektrofahrzeugmarke.

Insgesamt zählt der Salon, der am 7. März seine Tore öffnet und diese bis 17. März offenhält, heuer rund 180 Aussteller in seinen sechs Hallen in der Genfer Palexpo – und damit etwa gleich viele wie im Vorjahr. Die siebente Halle ist für Zulieferer und Vertreter der internationalen Branche reserviert. Dafür fehlen einige größere Namen wie Ford, Hyundai und Jaguar Land Rover. Das hatte Autosalonchef André Hefti auf Anfrage zu entsprechenden im Voraus veröffentlichten Vermutungen des Westschweizer Magazins Bilan über ein Fernbleiben von Jaguar Land Rover bekannt gegeben.
Jaguar Land Rover führte als Begründung die Probleme durch den Brexit und die Restrukturierung an, die 4.500 Stellen kostet. Hyundai habe laut Hefti erklärt, dass sie nichts Neues zu präsentieren hätten. (red)

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