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Pankl Racing feiert EBIT-Rekord © pankl Racing Systems

Pankl Racing-CEO Wolfgang Plasser prognostiziert für das laufende Jahr ein „solides Geschäftsergebnis“.

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Pankl Racing-CEO Wolfgang Plasser prognostiziert für das laufende Jahr ein „solides Geschäftsergebnis“.

Redaktion 07.09.2017

Pankl Racing feiert EBIT-Rekord

Die neuen Formel 1-Regeln bescherten der KTM-Industries-Tochter ein operatives Plus im ersten Halbjahr, der Nettogewinn ist allerdings leicht gesunken.

KAPFENBERG. Der Luftfahrt- und Rennsportausrüster Pankl Racing Systems hat – gepusht durch die Formel 1-Reglement-Änderungen für die Saison 2017 – heuer im ersten Halbjahr ein Rekord-Betriebsergebnis erzielt. Auch die Umsätze im Segment Racing/High Performance wurden durch die höheren Entwicklungsausgaben der F1-Teams angetrieben.
Der Umsatz des steirischen Unternehmens war bis Juni mit 100,3 Mio. € um fünf Prozent höher als im gleichen Vorjahreszeitraum. Das EBITDA legte um acht Prozent auf 15,8 Mio. € zu, und das Betriebsergebnis (EBIT) um 14% auf 9,1 Mio. €. Eine ungünstige Währungsentwicklung ließ das Finanzergebnis allerdings auf -2,0 (-1,6) Mio. € noch etwas stärker ins Minus rutschen. Das Ergebnis nach Steuern verringerte sich damit im Halbjahr um sieben Prozent auf 5,1 Mio. €.

Ausbau von Kapfenberg läuft plangemäß
Das Segment Racing/High Performance erzielte mit 88,1 Mio. € Halbjahresumsatz ein Erlösplus von 4,9 Prozent und sei laut Angaben des Unternehmens zuletzt „ ganz im Zeichen des Ausbaus des neuen Getriebewerks in Kapfenberg gestanden“. Dieser Ausbau verlaufe plangemäß; es seien schon die ersten Prototypen gefertigt worden. Die Anlaufkosten dafür hätten aber wie erwartet das Halbjahresergebnis des Segments belastet. Gedämpft ist hingegen die Nachfrage im Segment Aerospace – trotzdem stieg auch in diesem Bereich der Umsatz um 8,4 Prozent auf 12,7 Mio. €.
Für das zweite Halbjahr rechnet CEO Wolfgang Plasser „aufgrund der Saisonalität des Racing-Geschäfts mit einem schwächeren Ergebnis als in der ersten Jahreshälfte“. Insgesamt werde Pankl Racing aber 2017 trotz der Sonderbelastungen „ein sehr solides Geschäftsergebnis erwirtschaften“. (jz)

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