AUTOMOTIVE BUSINESS
Trophäen-Premiere © voestalpine

Sportdirektor Formel E, Frederic Espinos, voestalpine-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Eder, Fahrer Lucas di Grassi (v.l.).

© voestalpine

Sportdirektor Formel E, Frederic Espinos, voestalpine-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Eder, Fahrer Lucas di Grassi (v.l.).

Redaktion 12.04.2019

Trophäen-Premiere

In Wien wurde kürzlich erstmals die Trophäe der neuen ABB FIA Formel E „voestalpine European Races” präsentiert.

WIEN. Die ABB FIA Formel E Meisterschaft startet morgen in die zweite Hälfte der Saison 2018/19 und damit in die erstmals ausgetragenen „voestalpine European Races”. „Noch stehen wir in der Box, fiebern aber dem ersten Formel-E-Rennen der Saison in Europa entgegen”, so Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG.

Boxenstopp in Wien

Der Manager des Stahlriesen weiter: „Der voestalpine-Konzern gestaltet die Zukunft der Elektromobilität mit seinen Entwicklungen und Technologien schon heute mit. Die Vision einer ressourcenschonenden Mobilität verbindet uns mit den Akteuren der Formel E und wir wollen diese Zukunftstechnologie mit den ‚voestalpine European Races' auch einer breiten Öffentlichkeit näher bringen.”

Bevor die Ampel zum ersten Europarennen in Rom auf Grün springt, legte die Formel E noch einen Boxenstopp in Wien ein, wo Rennfahrer Lucas di Grassi, Sportdirektor Frederic Espinos und Wolfgang Eder gemeinsam den brandneuen Siegerpokal für die „voestalpine European Races” in Rom, Paris, Monaco, Berlin und Bern vorstellten.
„Die Formel E ist eine ideale Plattform für die Entwicklung technologischer Innovationen in der Elektromobilität”, sagte Espinos bei dieser Gelegenheit. „Die Partnerschaft mit der voestalpine und die Verleihung dieses besonderen Preises ist ebenfalls eine Innovation. Ich bin sehr gespannt zu sehen, wer sich als Erster in die Siegerliste der ‚voestalpine European Races' eintragen und die voestalpine-Trophäe in Bern hochhalten wird.”
Die in Wien präsentierte Trophäe wurde eigens von der voestalpine entworfen und im 3D-Druck hergestellt; dazu wurde feinstes Metallpulver geschmolzen und schichtweise zu hochkomplexen Teilen aufgebaut. Das Pulver dafür stammt vom voestalpine-Standort Kapfenberg, gedruckt wurde die Trophäe im konzerneigenen Kompetenzzentrum in Düsseldorf.
Der neue Formel-E-Preis besteht aus 5.500 Metallschichten, die jeweils halb so dünn wie ein menschliches Haar sind. Die Metallkonstruktion ist mit 156 g Gewicht bei einer Höhe von 25 cm ein echtes Leichtbauteil.

„Show-Run” am Ostermontag

Am 22. April steht in Wien übrigens ein weiteres Highlight der Formel E an: Am Ostermontag werden die Ringstraße und der Rathausplatz bei einem außergewöhnlichen „Show-Run” mit einem aktuellen FIA Formel E Gen2 Auto zum „Race Track”. Damit wird erstmals ein Formel-E-Bolide auf Wiens Straßen seine Runden drehen. (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL