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Trotz Krise wieder mehr Zuversicht © ACstyria

ACstyria-Geschäftsführerin Christa Zengerer: „Positiv stimmt uns, dass wir in der Steiermark langfristig auf Themen setzen, die uns für den kommenden Aufschwung in eine gute Position bringen.“

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ACstyria-Geschäftsführerin Christa Zengerer: „Positiv stimmt uns, dass wir in der Steiermark langfristig auf Themen setzen, die uns für den kommenden Aufschwung in eine gute Position bringen.“

Redaktion 14.05.2020

Trotz Krise wieder mehr Zuversicht

Umfragen zeigen: Steirische Mobilitätsindustrie wieder optimistischer. Trotzdem erwarten immer noch 58 Prozent der ACstyria-Partnerbetriebe sehr starke oder starke negative Auswirkungen durch Coronavirus-Pandemie.

GRAZ. Der steirische Mobilitätscluster ACstyria sieht nach zwei Kurzumfragen bei seinen Partnerbetrieben im Abstand von fünf Wochen wieder etwas mehr Zuversicht in der Branche: Die Erwartungshaltung ist seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie etwas positiver geworden, allerdings erwarten immer noch 58 Prozent der Befragten sehr starke oder starke negative Auswirkungen.

Geschäftsführerin Christa Zengerer: „Im Vordergrund steht derzeit bei unseren Partnern die Wiederherstellung der internationalen Lieferketten und Produktionslinien. Hier versprühen unsere Partner bereits wieder mehr Zuversicht, auch wenn die Herausforderungen sehr groß sind. Positiv stimmt uns, dass wir in der Steiermark langfristig auf Themen setzen, die uns für den kommenden Aufschwung in eine gute Position bringen.“ Dazu zählten Know-how in den Bereichen Sensorik und Elektronik, Leichtbau, Materialentwicklung, Antriebstechnologien und auch eine damit verbundene Kooperation zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

Die Zahlen im Detail: Der ACstyria hat die rund 300 Partnerunternehmen für die Kurzumfragen kontaktiert und rund ein Drittel von ihnen lieferte Antworten. Mitte März erwarteten 83 Prozent sehr starke und starke negative Auswirkungen auf ihr Unternehmen. Dieser Wert ist in der zweiten Umfrage auf 58 Prozent gesunken. Entsprechend ist auch der Anteil derjenigen, die leichte negative Auswirkungen erwarten, von 17 auf 40 Prozent gestiegen.

Aufgrund der Einschränkungen des internationalen Personenverkehrs und zusätzlichen Maßnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 erwarten 47 Prozent sehr starke oder starke negative Auswirkungen auf die Personalsituation. Dieser Wert habe sich in beiden Umfragen nicht wesentlich verändert und sei angesichts des hohen Anteils an Kurzarbeit relativ hoch. Mitte März gingen 53 Prozent der ACstyria-Unternehmen davon aus, Kurzarbeit in Anspruch zu nehmen. 26 Prozent erwarteten die Kündigung von Arbeitskräften und zwölf Prozent zogen die Bildungskarenz in Betracht. Ende April gaben dann 58 Prozent an, tatsächlich Kurzarbeit in Anspruch genommen zu haben. Die Bildungskarenz wurde hingegen mit knapp zwei Prozent weitaus weniger gewählt. 21 Prozent haben Mitarbeiter gekündigt. (red)

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