AUTOMOTIVE BUSINESS
Von zersägten Porsches und frisierten Mantas © Tuning World Bodensee

Der internationale Messe-Event für Auto-Tuning, Lifestyle und Club-Szene findet von Freitag, 28. April, bis Montag, 1. Mai, statt und ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

© Tuning World Bodensee

Der internationale Messe-Event für Auto-Tuning, Lifestyle und Club-Szene findet von Freitag, 28. April, bis Montag, 1. Mai, statt und ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Jürgen Zacharias 27.04.2017

Von zersägten Porsches und frisierten Mantas

Die "Tuning World Bodensee" geht mit veränderter Hallenstruktur, neuen Aktionen und Events in das 15. Jahr ihres Bestehens.

FRIEDRICHSHAFEN. Folien, Felgen, Fahrwerke und vieles mehr - die 15. Tuning World Bodensee zelebriert vom heute, 28. April, bis 1. Mai die automobile Leidenschaft in den Messehallen in Friedrichshafen. In den vier Tagen sind dort mehr als 1.000 Fahrzeuge, 203 Aussteller, 154 Clubs und zwölf Miss Tuning-Kandidatinnen zu sehen. „2017 ist das Jahr der Jubiläen auf der Tuning World Bodensee“, betont Messechef Klaus Wellmann. „Neben großen Tuning-Schmieden wie Brabus, Techart oder AC Schnitzer feiert auch der Verband der Automobil Tuner sein 30-jähriges Bestehen.“

„Die 15. 'Tuning World Bodensee' bietet eine veränderte Hallenstruktur sowie zahlreiche neue Aktionen und Events. Sie ist die Leuchtturmveranstaltung für die Tuning-Szene; das beweist nicht zuletzt das große Engagement der Tuning-Clubs, hier eine Standfläche zu bekommen“, erklärt Projektleiter Dirk Kreidenweiß. 154 Clubs zeigen auf den Ständen der A-Hallen-Achse ihr Können und ihre Schmuckstücke. 64 High-Class Tuning Cars hält der European Tuning Showdown bereit. Die Europameisterschaft im Show & Shine gilt als der renommierteste Titel unter den Veredelungskünstlern.

Auf Kunst am Porsche versteht sich Star-Tuner und Widebody-Artist Akira Nakai aus Japan; an den ersten beiden Messetagen wird er dem Porsche 993 C4 von PS-Profi Sidney Hoffmann den unverwechselbaren Rauh-Welt-Begriff Style (RWB) verpassen. „Das Besondere ist einfach, dass es sich bei RWB um einen globalen Porsche-Lifestyle handelt, an dem nicht jeder leicht teilhaben kann“, erklärt Hoffmann. Um überhaupt einen RWB-Porsche fahren zu können, braucht es nicht nur das nötige Kleingeld. Es muss eine gewisse Sympathie zwischen dem japanischen Porsche-Tuner und seinen potenziellen Kunden herrschen. Erst wenn nach mehreren Gesprächen der Funke zwischen Akira Nakai und dem Kunden überspringt, fertigt der Japaner den Aerodynamik-Bausatz und schickt ihn aus dem japanischen Chiba per Luftfracht an den Kunden und reist zur Montage schließlich selbst an.

Die Sonderschau "Ruhrpott Tuning" gibt Einblicke in die Historie und die Entwicklungen der Tuning-Szene im deutschen Ruhrpott. „Wir zeigen auf 1.000 Quadratmetern einen bunten Rundumschlag mit Ruhrpott Tuning-Themen. Zwölf außergewöhnliche Schmuckstücke aus dem Pott sprechen ihre ganz eigene Sprache und geben der Ausstellung ihren ganz speziellen Charme – anschauen lohnt sich allemal“, erklärt Dirk Krühler von KW Konzept, Mitorganisator der Sonderschau. (jz)

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