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VW weiter an der Spitze © Volkswagen

Kein anderes Unternehmen investierte mehr in Forschung & Entwicklung als Volkswagen – der deutsche Autobauer steckte laut Strategy& im Vorjahr 12,1 Mrd. Euro in den F&E-Bereich.

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Kein anderes Unternehmen investierte mehr in Forschung & Entwicklung als Volkswagen – der deutsche Autobauer steckte laut Strategy& im Vorjahr 12,1 Mrd. Euro in den F&E-Bereich.

Jürgen Zacharias 02.11.2016

VW weiter an der Spitze

Das aktuelle „Global Innovation 1.000“-Ranking von Strategy& wird vom deutschen Automobilhersteller Volkswagen angeführt.

WOLFSBURG. Das Beratungsunternehmen Strategy& listet in seiner Studie „Global Innovation 1.000“ jährlich die börsenotierten Unternehmen mit den höchsten veröffentlichten F&E-Ausgaben auf. In der aktuellen Untersuchung liegt wie schon im Vorjahr der deutsche Volkswagen-Konzern, der es – der Abgasaffäre zum Trotz – auf einen Forschungsetat von 13,2 Mrd. USD (12,1 Mrd. €, 2015: 12,8 Mrd. USD/11,7 Mrd. €) bringt.

Den zweiten Platz der Innovationsrangliste belegt Samsung mit einem F&E-Volumen von 12,7 Mrd. USD (11,6 Mrd. €). Auf Platz drei folgt Amazon mit 12,5 Mrd. USD (11,5 Mrd. €), das im Vergleich zur Vorjahresrangliste vier Plätze gutgemacht hat. Die Ränge vier und fünf belegen Alphabet (Google) mit 12,3 Mrd. USD (11,3 Mrd. €) und Intel mit 12,1 Mrd. USD (11,1 Mrd. €).

Aus Österreich sind wie im Vorjahr voestalpine, ams, Andritz und Zumtobel in den Top 1.000 vertreten, im Ranking – mit Ausnahme von ams – allerdings leicht abgerutscht. „Die F&E-Ausgaben sind im Vergleich zum Vorjahr absolut gesehen gestiegen; gleichzeitig hat sich die Platzierung der Österreicher – bis auf ams – im Ranking aufgrund von Wechselkurseffekten verschlechtert“, so Harald Dutzler, Managing Partner bei Strategy&. „In der globalen Rangliste der forschungsintensivsten Unternehmen konnten sich im letzten Jahr vor allem US-basierte Konzerne mit starkem Digital- und Techfokus verbessern wie beispielsweise Amazon (plus 4 Plätze) oder Alphabet (plus 2 Plätze). Europäische Unternehmen müssen aufpassen, nicht den Anschluss zu verpassen. Eine erfolgreiche digitale Transformation sollte für Unternehmen aller Branchen ganz oben auf der Strategieagenda stehen.“

Neben VW belegt mit Toyota (F&E-Budget: 8,8 Mrd. USD/8,1 Mrd. €) nur ein weiterer Autobauer einen Platz unter den Top 10. Auf Platz 13 findet sich General Motors wieder (7,5 Mrd. USD/6,9 Mrd. €), auf Platz 15 Ford (6,7 Mrd. USD/6,1 Mrd. €) und auf Platz 16 Daimler (6,6 Mrd. USD/6,1 Mrd. €). (jz)

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