HEALTH ECONOMY
Novartis wächst © Novartis Pharma/APA-Fotoservice/Pichler

Novartis-Österreich-Chef Michael Kocher (l.) rechnete mit Experten vor, welchen Beitrag der Konzern in Österreich leistet.

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Novartis-Österreich-Chef Michael Kocher (l.) rechnete mit Experten vor, welchen Beitrag der Konzern in Österreich leistet.

Redaktion N/A

Novartis wächst

Pharmariese Novartis hat eine Studie über Wertschöpfung in Österreich vorgelegt; man hat 5.100 Beschäftigte.

••• Von Katrin Pfanner

INNSBRUCK/WIEN. Der Pharmakonzern Novartis hat 2018 laut einer Wertschöpfungsstudie des WifOR Institute fast 900 Mio. € Bruttowertschöpfung in Österreich erzielt. Das Unternehmen beschäftigt hierzulande rund 5.100 Mitarbeiter, den Großteil davon in Tirol und Oberösterreich. Fünf Mio. heimische Patienten bezogen im Vorjahr Medikamente von Novartis und Sandoz, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

900 Millionen investiert

„2018 leistete das Unternehmen 294 Mio. Euro direkte Wertschöpfung; durch Vorleistungsbeziehung entlang der Lieferkette und den Konsum von Beschäftigten bei Novartis und deren Zulieferer wurden weitere 603 Mio. Euro ausgelöst”, sagte Dennis Ostwald vom WifOR Institute. Indirekt sind laut der Studie insgesamt 12.400 heimische Arbeitsplätze mit Geschäften des Konzerns verbunden. Seit 2010 investierte Novartis 900 Mio. € in die heimischen Produktionsstandorte. „Mit jedem Euro von Novartis generieren wir zwei weitere Euro in der Gesamtwirtschaft. Wir leisten nicht nur unseren Beitrag für die Gesellschaft, wir sind ein wichtiger Teil davon”, freut sich Michael Kocher, Country President von Novartis Österreich.

Pharmig lobt Beispiel

Freudig aufgenommen hat die Studie auch der Pharmaverband Pharmig. „Novartis ist ein gutes Beispiel dafür, welchen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beitrag die pharmazeutische Industrie generiert. Dies gilt auch für eine Vielzahl an Klein- und Mittelunternehmen unserer Branche, die sich jeden Tag dafür einsetzen, für jeden Menschen in Österreich den Zugang zu moderner und qualitätsvoller Medizin sicherzustellen und die Wirtschaftskraft zu stärken”, sagte Pharmig-Generalsekretär Alexander Herzog.

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