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Das „Flywheel”-Modell © Screenshot hubspot.de
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Redaktion 03.12.2021

Das „Flywheel”-Modell

HubSpot profitiert vom steigenden Interesse nach Inbound-Marketing.

••• Von Britta Biron

BERLIN. Weltweit nutzen bereits 128.000 Unternehmen – vom Start-up bis zum Großbetrieb aus unterschiedlichen Branchen – die HubSpot-Softwarelösungen für Marketing, Vertrieb, Service, Content-Management und Automatisierung von Geschäftsabläufen. Die Tendenz ist seit etlichen Jahren stark steigend, auch in der D-A-CH-Region, wo das US-amerikanische Tech-Unternehmen seit 2017 mit einer eigenen Niederlassung in Berlin vertreten ist.

Starkes Wachstum

Parallel zur kontinuierlich steigenden Zahl der Kunden wurde auch das Team laufend erweitert. „Seit 2017 mussten wir bereits zwei Mal in größere Büroräumlichkeiten übersiedeln”, sagt ­Kathleen Jaedtke, Head of Marketing für die D-A-CH-Region.

Dass HubSpot so erfolgreich ist, liegt einerseits am Konzept des Inbound-Marketings.
„Es ist für Unternehmen deutlich effektiver, sich Kunden nicht mit Werbung, die oft als störend empfunden wird, aufzudrängen, sondern sie von selbst kommen zu lassen, indem man ihnen interessante und hilfreiche Inhalte zur Verfügung stellt”, so Jaedtke weiter. „Nach dieser Attraction-Phase geht es in der zweiten darum, den Kaufprozess möglichst angenehm und unkompliziert zu gestalten. In der dritten Phase werden die Kunden bestmöglich dabei unterstützt, ihre Ziele zu erreichen.”
Im Grunde basiert die Inbound-Methodik von HubSpot auf einem Kreislaufmodell, in dessen Mittelpunkt der Kunde – jener von HubSpot ebenso wie der der HubSpot-Anwender – steht, positive Erfahrungen macht, dadurch zu einem Promoter wird und dem Flywheel zusätzlichen Schwung verleiht.

Große Vorteile

Weitere Pluspunkte der HubSpot-Plattform sind die hohe Flexibilität, Leistungsfähigkeit und Bedienerfreundlichkeit der Software.

„HubSpot erlaubt für die Bereiche Marketing, Sales und Service einen ganzheitlichen Blick auf den Kunden, um eine optimale Customer Experience bieten zu können. Für jedes Unternehmen, das wachsen will, ein grundsätzlich wichtiges Kriterium”, erklärt Gregor Hufenreuter, Director Sales in der D-A-CH-Region. „Unser System ist im Gegensatz zu den Produkten vieler Mitbewerbs sehr leicht zu erlernen. Nach 90 Tagen Onboarding ist jeder Nutzer in der Regel imstande, das Tool vollständig zu navigieren.”
Auf sich allein gestellt ist man nach Ende des Onboardings aber natürlich nicht. Die Kundendienst- und Supportteams sind 24/7 per Mail oder Telefon erreichbar.
Während HubSpot in Deutschland vor allem auf den Direktvertrieb setzt, verfolgt man in Österreich und der Schweiz den selektiveren Ansatz über Partner in größeren Städten und Industrieregionen.
„Interessant für uns in Österreich sind mittelständische Unternehmen in der Größenordnung von rund 100 bis 200 Mitarbeitern in den Branchen Manufacturing, Lebensmittelproduktion, Energieanbieter und dem Media- und Publishing-Sektor. Die Tourismus-Sparte spielt eine kleinere, aber durchaus interessante Rolle für uns, ebenso wie der Bereich Finance”, so Hufenreuter.

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