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„Guter Content ist der moderne USP” © Content Artists

Content-Künstler Unter dem neuen Namen Content Artists bereichern CEO Martin Kirchbaumer und sein Team seit April die österreichische Agenturlandschaft.

© Content Artists

Content-Künstler Unter dem neuen Namen Content Artists bereichern CEO Martin Kirchbaumer und sein Team seit April die österreichische Agenturlandschaft.

Redaktion 10.05.2019

„Guter Content ist der moderne USP”

In den Content Artists stecken 20 Jahre Branchenerfahrung und eine ganze Menge neuer Ideen.

Seit 20 Jahren ist Martin Kirchbaumer erfolgreich im Agenturgeschäft unterwegs. Nun hat er sich mit seinem Team weiterentwickelt und setzt unter dem Namen Content Artists auf Digital und Social Media Marketing, mit besonderem Schwerpunkt auf – richtig – Content. medianet hat mit Martin Kirchbaumer über Meilensteine der letzten Jahre und die Bedeutung von Content gesprochen.

medianet: Herr Kirchbaumer, heuer blicken Sie auf 20 Jahre Agenturgeschichte zurück. Was waren aus Ihrer Sicht die Mile­stones von Anbeginn bis heute?
Martin Kirchbaumer: Begonnen hat alles 1999 unter dem Namen ‚eClipping'. Quasi Online-Steinzeit. Angefangen haben wir damit, die Online-Kommunikation der österreichischen User zu beobachten und zu reporten – eine Dienstleistung, die über Jahre konkurrenzlos geblieben ist. Wegen des großen Erfolgs wurde 2003 eine zweite Unit für Empfehlungsmarketing aufgebaut. Ein Jahr später hatten wir bereits über 40 ‚Influencer' im Boot. Vorreiter? Ja, eindeutig. Wie auch beim Blog-Marketing, das 2007 unser Portfolio bereicherte. Acht Jahre später wurde unsere damalige Vision auf Social Media-Konferenzen als große Neuheit präsentiert. 2009 hatten wir bereits über 100 Mitarbeiter, aufgeteilt in drei Abteilungen: Social Media, Monitoring und Influencer Marketing. 2013 haben wir eine weitere Innovation präsentiert: Das Shitstorm-Alerting-Tool und den Online-Impact-Index, der den Online-Werbeäquivalenzwert ausweist. Im selben Jahr feierten wir unseren 800sten Kunden.

medianet:
Was steckt hinter dem Namen Content Artists und hat Ihr außergewöhnliches Logo eine tiefere Bedeutung?
Kirchbaumer: Content Artists vereint Kreation, Kommunikation, gezieltes Advertising von kreativen Stories und individuellen Content mit Web Design, Analytics sowie Consulting und Workshops – unsere neuen Dienstleistungen im gesamten Portfolio. Es war nach 20 Jahren eine logische Schlussfolgerung, unserem crossmedialen Kampagnen-Denken auch einen neuen und passenderen Namen zu geben: Content Artists.

Wandelbar, wie wir es sind, ist auch unser neues Logo: Es folgt keinen sturen Vorgaben. Es passt sich unseren Kunden und Auftraggebern an und stellt sie in den Mittelpunkt. Das aus vielen Bubbles bestehende ‚C' können wir individuell adaptieren – wie unsere Ideen und Kampagnen. Wie ein Chamäleon kreieren wir Content auf allen Kanälen, gänzlich an die Schwerpunkte unserer Kunden angepasst.


medianet:
Content ist also das Steckenpferd Ihrer Agentur. Warum stellt Content für Sie den größten gemeinsamen Nenner zwischen den Kommunikationsdisziplinen dar und was macht guten Content aus?
Kirchbaumer: Guter Content ist all das, was Kunden freiwillig neugierig macht. Es sind Inhalte, die gern gelesen, geteilt und kommentiert werden. Es sind Geschichten, die fesseln. Guter Content ist Unterhaltung und Information. Guter Content schafft Kaufanreize. Guter Content ist der moderne USP. Die begreifbare Unterscheidung zum Mitbewerber. Genau deshalb verbindet er alle Kommunikationsdisziplinen.

medianet:
Inwiefern beschreiben die Begriffe Artists und Content auch das Selbstverständnis der Agentur?
Kirchbaumer: Wir waren so ziemlich die ersten, die ihren Fokus auf das Inhaltliche im Marketing gelegt haben. Dann kam der Social Media-Hurricane und unsere Philosophie war plötzlich en vogue. Unsere eigene Vision hatte uns eingeholt. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis wir uns auch visuell und vom Branding her neu orientieren wollten. Mit Content Artists erweitern wir unsere Vision auf die nächsten zehn Jahre.

medianet:
Woher kam die Notwendigkeit, nicht einfach Ihr Portfolio zu erweitern, sondern sich gleich mit einem neuen Namen und einem neuen Auftritt zu repositionieren?
Kirchbaumer: Repositionierung ist nicht das richtige Wort für unseren Wandel. Es ist vielmehr eine starke Fokussierung auf die Kernstärken der Agentur und ein noch stärkeres Bündeln der Ressourcen. Hätten wir aber einen Repositionierungsprozess gestartet, wären wir wahrscheinlich auch dort gelandet, wo wir jetzt sind. Wir haben in die Vergangenheit geblickt, um in die Zukunft zu schauen.

medianet:
Sie gehen auch eine Kooperation mit dem Observer ein, der künftig den Bereich Medienbeobachtung übernehmen wird. Worin besteht der Vorteil der neuen Kooperation und welche Aufgaben übernimmt dabei Observer und welche Content Artists?
Kirchbaumer: Wir haben von Beginn an den Content aus dem Monitoring der Online-Kommunikation der entsprechenden Zielgruppen entwickelt. Dafür ist eine sehr detaillierte und umfangreiche Beobachtung aller Kanäle notwendig. Durch unsere Kooperation mit dem Observer erhalten wir noch umfassendere Daten für unsere Content-Strategien und können uns gleichzeitig verstärkt auf unser Kerngeschäft konzentrieren. Der Observer übernimmt auch die klassische Beobachtung von Print, HF, TV und Online-Medien.

medianet:
Allgemein gefragt: Wer sollte die Dienste von Content Artists in Anspruch nehmen?
Kirchbaumer: Moderne Marketer, sofern wir diesen Begriff verwenden dürfen. Marken- und Marketingverantwortliche, die Performance voraussetzen, aber auch strategische Markenarbeit wünschen. Inhaber und Geschäftsführer, welche die Botschaften und Inhalte ihrer Produkte und Dienstleistungen einzigartig, einfallsreich und einprägsam in die Köpfe und Herzen der Kunden bringen wollen.

medianet:
Was ändert sich für Ihre bestehenden Kunden mit der Neupositionierung?
Kirchbaumer: Für unsere bestehenden Kunden ändert sich soweit nichts. Außer, dass wir sie mit unserem noch breiteren Leistungsspektrum hoffentlich noch glücklicher machen können. (ls)

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