Journalismus Nachwuchspreis 2026 vergeben
© Markus Hechenberger
Die Preisträger mit Mitgliedern der Jury sowie Vertreter der Kooperationspartner.
MARKETING & MEDIA Redaktion 01.10.2026

Journalismus Nachwuchspreis 2026 vergeben

Die FHWien der WKW hat den Journalismus Nachwuchspreis vergeben. Ausgezeichnet wurden Arbeiten zu Online-Hass, Tuning-Szene und Verschwörungsmythen.

WIEN. Die FHWien der WKW hat vor Kurzem zum achten Mal den Journalismus Nachwuchspreis verliehen. Elf Nachwuchstalente wurden in den Kategorien Radio & Audio, TV & Video, Text und Multimedia sowie für die beste Abschlussarbeit ausgezeichnet. Der Preis würdigt Arbeiten, die im Rahmen einer journalistischen Ausbildung in Österreich entstanden sind. Er wird mit Unterstützung von ORF, Der Standard, Kurier und der Österreichischen Medienakademie (ÖMA) vergeben.

In der Kategorie Radio & Audio wurde das Feature „Beyond the Feed – A Journey Through Online Hate and Everyday Racism in Austria“ von Magdalena Hronek, Simon Fuchs, Anika Skubacz, Leon Spachmann und Julia Stürmer prämiert. Leon Spachmann und Xaver Schörghuber gewannen in der Kategorie TV & Video mit einer Reportage über die Wiener Tuning-Szene aus der Perspektive einer 20-Jährigen.

Die Preisträger in Text und Multimedia
Mario Pichler wurde in der Kategorie Text für seine Reportage über den Drogenkonsum auf Österreichs Baustellen ausgezeichnet. In der Kategorie Multimedia erhielten Daria Reitsammer, Sarah Lechner, Elina Wazik und Nina Schlögl den Preis für eine Reportage über den Vermisstenfall Maria O. in den 1980er-Jahren.

Der Sonderpreis für die beste Abschlussarbeit ging ebenfalls an Pichler. Im Rahmen seiner Masterarbeit über Verschwörungsmythen in alternativen Medien und die Berichterstattung von AUF1 zur Nationalratswahl 2024 entwickelte er ein 26-seitiges Print-Dossier mit dem Titel „Glaubst?“.

Partner und Jury
Die Preise in den vier Hauptkategorien sind mit jeweils 500 Euro dotiert. Der ORF unterstützte die Kategorien Radio & Audio sowie TV & Video, Der Standard die Kategorie Text und der Kurier die Kategorie Multimedia. Die ÖMA stellte in der Kategorie Beste Abschlussarbeit einen Seminarplatz zur Verfügung, zusätzlich zum Preisgeld von 500 Euro der FHWien der WKW.

„Die Unterstützung durch etablierte Medienhäuser unterstreicht den Stellenwert des Journalismus Nachwuchspreises in der Branche“, sagt Daniela Süssenbacher, Leiterin des Studienbereichs Journalism & Media Management der FHWien der WKW und Vorsitzende der Jury. Die Arbeiten wurden von einer unabhängigen Fachjury bewertet. Ausschlaggebend waren journalistisches Handwerk, kreative Umsetzung und gesellschaftliche Relevanz. (red)

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