WIEN. Die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) hat erstmals Anerkennungspreise an Medienhäuser vergeben. Ausgezeichnet wurden jene Unternehmen, die in den von der ÖAK geprüften und veröffentlichten Medienkategorien besonders stark vertreten sind. Grundlage für die Bewertung waren ausschließlich die erhobenen und ausgewiesenen Verbreitungsdaten der unabhängigen Prüfinstanz.
Die Preisträger
Zu den ausgezeichneten Medienhäusern zählen die Kleine Zeitung, die oe24 media group, Wailand & Walstein mit Gewinn, der AHVV Verlag mit Heute, die profil-Redaktion, die Tiroler Tageszeitung und der Welt der Frau Verlag. Sie wurden für ihre erfolgreiche Vertretung in fünf beziehungsweise vier Medienkategorien gewürdigt und zählen damit innerhalb der ÖAK-Ausweisungen zu den Medienmarken mit besonders breiter Präsenz.
Eine zusätzliche Anerkennung erhielt der Falstaff Verlag. Die ÖAK hob dabei dessen starke Positionierung im DACH-Raum sowie den Beitrag zur grenzüberschreitenden Medienvielfalt im deutschsprachigen Markt hervor. Im Bereich Podcast wurden die Kleine Zeitung, Wimmer Medien mit OÖNachrichten sowie der Falter Verlag ausgezeichnet. Alle drei Medienhäuser sind mit jeweils vier Podcasts in den ÖAK-Ausweisungen vertreten.
Auch der Newsletter-Bereich wurde besonders hervorgehoben. Die Kleine Zeitung und der Krone-Verlag erhielten eine Auszeichnung für ihre außergewöhnliche Präsenz in diesem Segment. Die ÖAK sieht darin ein Beispiel für die wachsende Bedeutung von Newslettern als Bestandteil digitaler Mediennutzung.
Neues Corporate Design
Neben der Vergabe der Anerkennungspreise präsentierte die ÖAK ein neues Corporate Design. Der neue Markenauftritt soll die Weiterentwicklung der Organisation sichtbar machen und gleichzeitig die bestehenden Werte weitertragen. Transparenz, Unabhängigkeit und Verlässlichkeit bleiben dabei zentrale Elemente der Positionierung.
„Die ÖAK steht für Transparenz und unabhängige Prüfung von Verbreitungsdaten. Mit den erstmals vergebenen Anerkennungspreise möchten wir besondere Präsenz und Vielfalt innerhalb unserer Ausweisungen sichtbar machen und jene Medienhäuser vor den Vorhang holen, die in einzelnen Bereichen besonders stark vertreten sind“, so Marcela Atria, Präsidentin der ÖAK. „Gleichzeitig markiert unser neues Corporate Design einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung der ÖAK. Es verbindet unsere langjährigen Werte mit einem modernen Auftritt, der die Vielfalt der heutigen Medienwelt widerspiegelt.“
Künftig regelmäßige Vergabe
Die Anerkennungspreise sollen künftig regelmäßig vergeben werden und die Entwicklung der Medienbranche anhand objektiver und nachvollziehbarer Kennzahlen dokumentieren. Die ÖAK versteht sich dabei weiterhin als unabhängige Prüfinstanz für Verbreitungszahlen und Leistungsdaten österreichischer Medien und schafft mit ihren Kennzahlen Transparenz und Vergleichbarkeit für Medienhäuser, Werbewirtschaft und Öffentlichkeit. (red)
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