Rainer Nowak neuer Präsident des VÖZ
© Katharina Schiffl
Rainer Nowak übernimmt von Maximilian Dasch
MARKETING & MEDIA Redaktion 19.06.2026

Rainer Nowak neuer Präsident des VÖZ

Der Presse-Geschäftsführer folgt auf den bisherigen Präsidenten, SN Herausgeber Maximilian Dasch.

WIEN Rainer Nowak ist der neue Präsident des Verbands Österreichischer Zeitungen (VÖZ). Er wurde am Donnerstag bei einer Generalversammlung einstimmig gewählt und folgt in dieser Funktion auf Salzburger Nachrichten-Herausgeber Maximilian Dasch, der künftig als Vizepräsident agiert. Zudem werde Dasch die Präsidentschaft des Vereins MISCHA - Medien in Schule und Ausbildung - übernehmen, hieß es in einer Aussendung.
 
Dank an Vorgänger
 
Rainer Nowak sprach seinem Vorgänger Dasch seinen Dank für dessen Einsatz für den Verband und seine Anliegen aus und bedankte sich nach der Wahl für das in ihn gesetzte Vertrauen seitens des Vorstands. "Ich werde mich mit allen Kräften bemühen, dieser großen ehrenamtlichen Aufgabe gerecht zu werden und der Zeitungsbranche in einer anspruchsvollen Zeit etwas zurückzugeben. Wir werden über Kooperation nicht nur reden, wir werden sie auch leben", wurde Nowak zitiert.
 
Die weiteren VÖZ-Vizepräsidenten sind Horst Pirker (VGN), Eugen A. Russ (Russmedia) und Gerhard Valeskini Kronen Zeitung. Markus Mair (Styria) wurde von Dasch abgelöst und ist nun Mitglied im VÖZ-Präsidium - wie auch Gert Bergmann NÖN, Richard Grasl Kurier und Alexander Mitteräcker Standard. (APA)


Facts
Rainer Nowaks Karriere begann Mitte der 1990er-Jahre bei Die Presse, wo er rasch wachsende redaktionelle Verantwortung übernahm – etwa als Leiter des Wien-Ressorts und später als Chef des Innenpolitik-Ressorts. 2012 wurde Nowak zum Chefredakteur ernannt, wenig später wurde er Herausgeber, und ab 2017 übernahm er zusätzlich die Geschäftsführung.
Ende 2022 trat Nowak als Chefredakteur und Herausgeber der Presse zurück, nachdem duch Ermittlungen der WKStA diverse Chats mit dem damaligen Generalsekretär Thomas Schmidt öffetnlich wurden. Nowakt ging danach für zwei Jahre zur Kronen Zeitung und kehrte im Juli 2025 wieder zur Presse als Vorsitzender der Geschäftsführung zurück.

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