SALZBURG. Die Teekanne feiert 75 Jahre am Standort Salzburg und behauptet sich weiter als Marktführer in Österreich. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen einen Bruttoumsatz von rund 194,2 Mio. €, getragen von Exportmärkten, Gastronomie und Hotellerie.
Exporte stark gestiegen
Der Standort Salzburg hat sich zur zentralen Drehscheibe für das Geschäft in Ost- und Südosteuropa entwickelt. Von hier aus steuert Teekanne 14 Märkte, der Exportanteil liegt bereits bei 62,4%. Besonders dynamisch entwickelte sich zuletzt Polen; in Tschechien und der Slowakei ist man bereits Marktführer.
Teekanne-Geschäftsführer Thomas Göbel betont die Bedeutung marktspezifischer Sortimente und lokaler Konsumgewohnheiten: „Teepräferenzen unterscheiden sich von Markt zu Markt teils deutlich. Genau deshalb ist es entscheidend, internationale Kompetenz mit einem klaren Verständnis für lokale Konsumgewohnheiten zu verbinden.“
Im Bereich Gastronomie und Hotellerie verzeichnete Teekanne ein Plus von rund 10%. Neue Kooperationen bestehen unter anderem mit den Vaya Resorts sowie mit DoN’s, dem Cateringpartner der ÖBB.
In Salzburg werden jährlich rund eine Mrd. Teebeutel produziert. Gleichzeitig setzt das Unternehmen auf einen Mix aus Innovation und Klassikern: Bis zu zehn neue Sorten kommen pro Jahr auf den Markt, Bestseller wie „Winterzauber“ werden stabil nachgefragt. (red)
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