Platz für das echte Leben: Ikea untersucht Österreichs Ordnung
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RETAIL Redaktion 03.09.2026

Platz für das echte Leben: Ikea untersucht Österreichs Ordnung

WIEN. Mit September startet Ikea Österreich ein neues Themenjahr rund um Aufbewahren und Organisieren. Den Auftakt bildet der Ikea Store & Organise Report 2026, für den 1.013 Menschen in Österreich zu ihren Gewohnheiten rund ums Aufbewahren, Suchen, Behalten und Verstecken befragt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass Ordnung für viele nicht mit möglichst wenig Besitz gleichzusetzen ist. Hinter vermeintlicher Unordnung stehen häufig Erinnerungen, Beziehungen und alltägliche Routinen.
„Bei Ikea sind wir überzeugt, dass ein schönes und funktionales Zuhause für die vielen Menschen leistbar sein muss, unabhängig davon, wie groß der verfügbare Raum ist. Gerade beim Aufbewahren können oft schon einfache Lösungen einen großen Unterschied im Alltag machen. Mit unserem neuen Store & Organise Themenjahr möchten wir zeigen, wie sich vorhandener Platz besser nutzen lässt, ohne dass man sich von allem trennen muss, was einem wichtig ist. Denn ein gutes Zuhause ist nicht das perfekt aufgeräumte, sondern eines, das zum eigenen Leben passt“, sagt FangFang Li, CEO und Chief Sustainability Officer bei Ikea Österreich.

Keller, Kabel und ungeliebte Geschenke
Der Keller ist für Österreicher der Bereich, der sich am schwersten frei von Unordnung halten lässt. 21 Prozent nennen ihn als eine der größten Chaoszonen. Global sind es lediglich neun Prozent. In Österreich folgen Küchenarbeitsflächen mit 16 Prozent, Küchenschränke und Schubladen mit 15 Prozent sowie Kleiderschränke mit 14 Prozent.

Loslassen fällt offenbar besonders dann schwer, wenn Gegenstände mit Erinnerungen oder möglichen künftigen Verwendungszwecken verbunden sind. 83 Prozent bewahren Dinge aus sentimentalen Gründen auf. 33 Prozent besitzen noch Kabel für längst aussortierte elektronische Geräte, 22 Prozent lagern Ausrüstung für Hobbys, mit denen sie nie begonnen haben. 19 Prozent behalten ungeliebte Geschenke, weil die schenkende Person erwarten könnte, sie wiederzusehen. Fast ebenso viele trennen sich nicht von geerbten Gegenständen, um Familienmitglieder nicht zu verletzen.

Auch vor Besuch wird bei der Ordnung improvisiert: Rund jeder Vierte hat im vergangenen Jahr Unordnung vor dem Eintreffen von Gästen in einen anderen Raum verschoben. 22 Prozent versteckten Dinge gezielt, acht Prozent sagten Treffen zu Hause sogar ab, weil ihnen die eigenen vier Wände zu unordentlich erschienen.

Zwischen Ordnung und Persönlichkeit
Das perfekt aufgeräumte Zuhause ist für die Mehrheit ohnehin nicht das Ziel. 59 Prozent bevorzugen ein organisiertes, aber sichtbar bewohntes und persönliches Zuhause. 31 Prozent setzen auf einen minimalistischen Stil mit möglichst freien Flächen, während lediglich vier Prozent einen maximalistischen Stil mit vielen sichtbaren Gegenständen, Farben und Dekoration bevorzugen.

Für 52 Prozent beeinflusst die Suche nach Dingen zu Hause die Stimmung. Rund jeder Zehnte gibt an, dass sie den gesamten Tag beeinträchtigen kann. Im neuen Themenjahr will Ikea daher Aufbewahrungslösungen und Ideen für unterschiedliche Räume, Wohnsituationen und Bedürfnisse zeigen.

Die quantitative Studie wurde im April 2026 von YouGov im Auftrag der Ingka Group durchgeführt. Weltweit wurden 31.488 Menschen in 31 Märkten online befragt, in Österreich nahmen 1.013 Personen ab 18 Jahren teil. (red)

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