Sommerurlaub kurbelt regionale Einkäufe an
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RETAIL Redaktion 01.07.2026

Sommerurlaub kurbelt regionale Einkäufe an

WIEN. Für viele Österreicher gehört Einkaufen zum Sommerurlaub dazu. Laut einem aktuellen Consumer Check von Reppublika Research im Auftrag des Handelsverbands planen 64 Prozent der Bevölkerung heuer eine Urlaubsreise. Fast jeder zweite Urlauber nutzt die Reise auch zum Shoppen und gibt dafür im stationären Handel durchschnittlich 285 Euro aus.

„Im Sommer sorgen in den Tourismusregionen 27 Millionen in- und ausländische Urlaubsgäste für zusätzliche Wertschöpfung nicht nur in Hotellerie und Gastronomie, sondern auch im Handel. Österreichs Tourismus punktet nicht nur mit wunderbaren Seen, einer beeindruckenden alpinen Landschaft und vielfältigen Kunst- und Kulturveranstaltungen. Attraktive Geschäfte, regionale Produzenten und lebendige Ortskerne sind in vielen Urlaubsdestinationen ein mindestens ebenso wichtiger Teil des Erlebnisses. Urlaub und Handel bilden dabei eine echte Symbiose“, sagt Rainer Will, Geschäftsführer des freiwilligen, überparteilichen und unabhängigen Handelsverbands.

Regionale Produkte besonders gefragt
Am beliebtesten bleibt der Badeurlaub im Ausland (57 Prozent), gefolgt von Natur- oder Bergurlauben in Österreich (24 Prozent). Badeurlaube an heimischen Seen und Städtereisen kommen jeweils auf 20 Prozent. Knapp die Hälfte der Urlauber verbindet die Reise mit Einkäufen. Besonders gefragt sind regionale Produkte wie Wein, Feinkost oder Handwerk (45 Prozent), Souvenirs und Geschenkartikel (43 Prozent) sowie Bekleidung und Mode (36 Prozent).

47 Prozent der Befragten schätzen es, im Urlaub Produkte zu entdecken, die es zuhause nicht gibt. Jeweils 45 Prozent genießen die zusätzliche Zeit zum Bummeln oder kaufen Geschenke und Mitbringsel. 42 Prozent geben an, sich im Urlaub eher etwas zu gönnen als im Alltag.

„Gerade im Urlaub suchen Menschen authentische Einkaufserlebnisse. Sie möchten regionale Spezialitäten entdecken, durch Märkte und Ortskerne schlendern und Produkte mit nach Hause nehmen, die sie an schöne Urlaubsmomente erinnern. Genau darin liegt eine große Stärke des regionalen stationären Handels“, so Handelssprecher Will.

Eingekauft wird überwiegend vor Ort: Am häufigsten besuchen Urlauber Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte (47 Prozent), Wochenmärkte (42 Prozent) sowie Innenstadtgeschäfte und Boutiquen (41 Prozent). Touristenshops (35 Prozent) und Geschäfte in Einkaufszentren (30 Prozent) profitieren ebenfalls vom Urlaubsgeschäft. Online-Shops spielen mit sechs Prozent nur eine untergeordnete Rolle.

„Ein attraktiver Handel ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für starke Tourismusdestinationen. Wer durch historische Ortskerne flaniert, regionale Märkte besucht oder heimische Spezialitäten entdeckt, erlebt Urlaub mit allen Sinnen. Genau dieses Zusammenspiel von Handel, Gastronomie, Kultur und regionalen Produzenten macht Österreich als Tourismusland so attraktiv und stärkt die Wertschöpfung in unseren Regionen“, sagt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will abschließend. (red)

 

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