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Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbands der Pensionskassen: Professionelle Veranlagung bestätigt.

Redaktion 29.01.2021

Plus trotz Megakrise

Pensionskassen erwirtschaften im Corona-Jahr 2020 ein Plus von 2,55% – Zakostelsky sieht großen Erfolg für die Kunden.

WIEN. Die heimischen Pensionskassen konnten auch im schwierigen Umfeld des Vorjahres respektable Erträge erwirtschaften: Unterm Strich gab’s ein Plus von 2,55%.

„Dieses beachtliche Ergebnis ist ein großer Erfolg für die Kunden der österreichischen Pensionskassen”, sagt Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbands der Pensionskassen. Der starke weltweite Einbruch an den Börsen im ersten Quartal 2020 bescherte den Pensionskassen kurzfristig ein Zwischenergebnis von minus zehn Prozent. „Dieses aufzuholen, bestätigt die professionelle Veranlagung bei den heimischen Pensionskassen und die Stabilität des Systems.”

Eine knappe Million sind Kunden

Mit Ende 2020 verwalten die acht Pensionskassen bereits ein Vermögen von 25,17 Mrd. € für mittlerweile mehr als 995.000 Personen. Die Pensionskassen sind seit Jahren der größte private Pensionszahler in Österreich.

Der Fokus auf ein einzelnes Quartal oder Jahr hat keine Aussagekraft, so Zakostelsky, weil Pensionen über Jahrzehnte aufgebaut werden. Das für die Pensionskassen-Kunden besonders wichtige langjährige durchschnittliche Jahresergebnis über 30 Jahre liegt inklusive des Jahres 2020 bei plus 5,30% pro Jahr. (rk)

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