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Redaktion 31.05.2024

Teamwork in einer „Patchwork-Familie”

Der Eventausstatter Frankl24 sorgt an den drei Standorten in München, Wien und Salzburg für Unterstützung bei Veranstaltungen aller Art.

••• Von Sascha Harold

Die Geschichte von Frankl24 beginnt in München. Inzwischen ist der Eventausstatter seit 2006 auch in Wien und seit 2020 auch in Salzburg mit je einem Standort vertreten. medianet hat mit Tina Walter, Vertriebsleitung Österreich und für Kooperationen zuständig, und Sandra Kaiser, seit diesem Jahr Standortleiterin für Wien, über das laufende Geschäft, anstehende Projekte und das Eventbusiness während Corona gesprochen. Das Geschäft ist für Frankl24 in den letzten Jahren gut gelaufen und war, abgesehen von der Coronazeit, von stetigem Wachstum geprägt. „Wir haben alleine am Standort Wien fast 40 Mitarbeiter und versuchen dabei, ein familiäres Umfeld zu erhalten“, führt Kaiser aus. Betreut werden von Frankl24 große Events wie die Sporthilfe Gala, der Event Liquid Market oder die Brunner Wiesn, für die das Unternehmen seit mehreren Jahren Kooperationspartner für die Gesamtaustattung ist. Auch die medianet X night hat Frankl24 im heurigen Jahr betreut. Was für Besucherinnen und Besucher von Veranstaltungen häufig unbemerkt bleibt, ist der logistische und organisatorische Aufwand, der hinter Großevents steht. Walter: „Allein für die Sporthilfe Gala in der Wiener Stadthalle haben wir 16 Zwölftonner, die Material von Geschirr, Besteck bis hin zu ­Möbeln anliefern.“ Die dafür notwendigen Lager stehen in Wien und München auf je  4.500 m² sowie in Salzburg auf 1.500 m².

Leidenschaft fürs Geschäft
Der Gründer Josef Frankl ist inzwischen 73 Jahre alt und selbst noch aktiv, mit einem Gespür für aktuelle Trends im Geschäft dabei. Dieses Geschäft hat in den letzten Jahren durchaus eine Wandlung erfahren, erklärt Walter: „Wir betreuten früher vor allem Caterer, haben jetzt aber auch stärker den Möbelbereich dabei. Ich bin selbst am Kunden dran und weiß, was für gelungene Veranstaltungen gebraucht wird, deshalb sind wir in Produktion und Einkauf involviert.“ Zu den Kunden zählen neben Caterern und Agenturen auch Firmen, die beispielsweise Weihnachts- oder Sommerfeste veranstalten. Gerade bei Letzteren spielen auch Beratungstätigkeiten zunehmend eine Rolle, weil auf Unternehmensseite häufig die Erfahrung fehlt, um mittlere bis größere Events zu veranstalten.

Herausforderung Pandemie
Ein Einschnitt für alle, die mit Veranstaltungen zu tun haben, war die Covidpandemie. Bei Frankl24 hat man die Zeit dafür genutzt, den neuen Standort in Salzburg hochzuziehen, von dem aus auch der Westen Österreichs stärker betreut werden kann. Hat Corona auch das Geschäft nachhaltig verändert? „Zugenommen hat sicher die Kurzfristigkeit bei mittleren Aufträgen. Eine lange Vorlaufzeit bei Events für 250 bis 500 Personen gibt es eigentlich nicht mehr. Auch die Lieferzeiten haben stark zugenommen“, so Kaiser. Im Gegensatz dazu, ergänzt Walter, seien große Veranstaltungen aber oft früher dran; das merke man auch bei Locations, die stark ausgebucht seien. Aktuell spürt man vor allem die stark gestiegenen Preise. Eigene Tage für den Eventaufbau fallen deshalb etwa häufiger weg, was den Zeitdruck erhöht.

Machbar nur mit Teamwork
Für Walter, die beruflich davor im Agenturbereich Veranstaltungen konzipiert und umgesetzt hat und 2013 zu Frankl24 gekommen ist, steht die Teamarbeit an erster Stelle: „Ohne die Arbeit im Team, die gute Kommunikation mit Büro und Lager, wären diese Umsetzungen nicht möglich. Wir bewältigen den Aufbau bei Veranstaltungen hauptsächlich mit Eigenpersonal, in der Hochsaison dann zum Teil auch mit Leihpersonal.“ Auch während der Covidkrise blieb der familiäre Charakter des Unternehmens bestehen. „Wir haben es geschafft, fast alle Mitarbeiter  durch Corona hindurch zu behalten, das war uns wichtig.“

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