MOBILITY BUSINESS
Gregor Josel 16.01.2015

Frankreich als Hochburg für Stil und Individualität

Citroën DS3 Citroën verpasst dem DS3 ein dezentes Facelift und packt noch ordentlich Technik mit rein

Individualisierungen stehen im Automobilsektor hoch im Kurs; Citroën spielt dabei ganz vorn mit.

Wien. Individualität ist das Schlagwort der Stunde. Heute gibt man sich nicht bloß mit dem Alltäglichen zufrieden, Herausstechen aus der Masse, ein wenig anders sein als der Rest, lautet für viele die Devise. Produkte, die uns im Alltag am häufigsten umgeben, sollten daher so individuell wie möglich gestaltbar sein, um auch möglichst viele Kunden zu erreichen. Gerade im Autobereich, wo durch diverse Normen und Vorschriften die Autos immer ähnlichere Formen und Linien annehmen, sind Ausreißer gern gesehen. Citroën hat ihren automobilen Querdenkern gleich eine eigene Namensbezeichnung gegeben. Der historische Name DS ziert seit 2010 die dynamischeren, individuelleren Modelle des französischen Konzerns. Der DS3 und das Cabrio-Derivat schlugen damals bei Markteinführung hohe Wellen und wurden weltweit über 330.000 mal verkauft.

Leicht aufgefrischt

Ein so wichtiges Modell gehört gepflegt; deshalb wurde der DS3 nun dezent aufgewertet. Die überarbeiteten Modelle zeichnen sich optisch durch neue Scheinwerfer aus, die Xenon- mit LED-Technologie verbinden und so auch gleich für eine neue Lichtsignatur sorgen, die nicht nur stylish aussieht, sondern auch für bessere Lichtverhältnisse bei Nacht oder widrigen Verhältnissen sorgt. Die hinteren Leuchten strahlen ebenfalls mit LED-Technik. Individualität wird auch im Innenraum groß geschrieben. So können verschiedene Designs auf das Armaturenbrett und die hintere Seitenscheibe aufgetragen werden; neue Farben und Sitzbezüge runden das Styling-Angebot ab. Die Sicherheit bleibt dabei keineswegs auf der Strecke. Mit dem Facelift führt Citroën auch den Notbremsassistenten ins Portfolio ein: Der „Active City Brake” hilft, Unfälle bei geringer Geschwindigkeit zu vermeiden. Bis 30 km/h aktiviert ein Laser-Sensor, der an der Windschutzscheibe angebracht ist, automatisch die Bremsen.

Motoren Euro-6-tauglich

Unter der Haube werken topmoderne Aggregate, die allesamt die Euro-6-Norm erfüllen: Wahlweise drei Dieselmotoren von 90 bis 120 PS oder vier Benziner von 82 bis 165 PS sorgen für den nötigen Vortrieb. Der 120 PS-Selbstzünder mit Sechsgangschaltgetriebe und Start/Stopp-System entpuppt sich als idealer Antrieb für den DS3, der durch agiles Ansprechverhalten und dennoch sparsamen Verbrauch überzeugt. 3,6 l auf 100 km sind damit möglich, bei einer Beschleunigung von 9,3 Sek. auf 100.

Viel Platz im Innenraum

Das Fahrverhalten des 3,95 m kleinen Zweitürers ist spritzig, die Lenkung direkt und das Fahrwerk sportlich, ohne dabei zu hart zu federn. Motoren- oder Fahrbahngeräusche dringen kaum in den Innenraum, da haben die Entwickler mit zusätzlich verbauten Schalldämmungen vorgesorgt.Trotz der kompakten Größe finden im Innenraum fünf Personen genügend Platz vor, hinten wird es zwar um den Kopf herum etwas eng, für Kurztrips reicht die Beinfreiheit im Fond aber allemal. Die 285 l Basis-Kofferraumvolumen lassen sich durch Umklappen der Rücksitzbank auf üppige 980 l erweitern. So ist man weder im Alltag noch im Urlaub eingeschränkt und kann individuell entscheiden, wo und mit wie vielen es wie weit weg geht. Die Preise starten bei 15.990 Euro. Das DS3 Cabrio, das ebenfalls der Modellpflege unterzogen wurde, startet bei 18.990 Euro. www.citroen.at

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