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Andreas BawartDer Geschäftsführer von Banner sieht sein Unternehmen in den nächsten Jahren auf ­Wachstumskurs.

Redaktion 31.05.2024

Leichter Umsatzrückgang

Banners Erlöse sind im Vorjahr leicht gesunken, das Management erwartet aber steigende Nachfrage für Batterien und Speicher.

LEONDING. Der Batteriehersteller Banner mit Sitz in Leonding (Bezirk Linz-Land) hat im Geschäftsjahr 2023/24 (bis 31.3.) einen Umsatzrückgang von einem Prozent auf 302 Mio. € verzeichnet. Energiekrise und Inflation hätten es geprägt, Lieferkettenprobleme und die Konkurrenz aus China würden die Automobilbranche unter Druck setzen, so der kaufmännische Geschäftsführer Andreas Bawart in einer Aussendung am Dienstag. Dennoch erwartet er für seine Produkte weiter eine steigende Nachfrage.

Batterien auch für E-Autos

Banner fertigt Starter- und Bordnetzbatterien für Autos auf Blei-Säure-Basis. Diese Technologie habe auch mit der Elektromobilität nicht ausgedient, sondern komme in rund 90% der Elektroautos zur Anwendung, erklärte Bawart. Er erwartet sogar ein weiteres Marktwachstum für Blei-Säure-Batterien von jährlich einem bis zwei Prozent in den nächsten zehn Jahren.

Steigende Nachfrage erwartet man auch für das zweite Standbein der Gruppe – die Unit Energy Solutions widmet sich Energiespeicherlösungen für kritische Infrastruktur oder diverse Maschinen und Fahrzeuge, von Staplern bis zu Caravans. Europaweit beschäftigt die Banner-Gruppe derzeit rund 750 Mitarbeitende. (APA)

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