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© Buwog/comm.ag

NachgenutztDer ehemalige Buwog-Hauptsitz wird außen und innen grün und unter anderem ein Gesundheitszentrum beherbergen.

Redaktion 28.10.2022

Grünes Paradebeispiel

Wie effizient Gebäudenachnutzung sein kann, beweist die Buwog an ihrem alten Headquarter in Wien Hietzing.

WIEN. Nach einer Sanierung und Neugestaltung des Objekts inklusive Fassadenbegrünung kommt es nun zu einer Umnutzung des Standorts: Ende 2022 eröffnet am Hietzinger Kai 131 mit dem „Medikai” nicht nur ein modernes Gesundheitszentrum, welches sich über drei Obergeschoße erstreckt, seine Tore. Auch die Stadt Wien nutzt einen Teil des Gebäudes.

Bis Mitte 2024 übernimmt zudem die VHS Hietzing für die Erwachsenenbildung drei Halbgeschoße als Ersatzstandort, danach gehen sie ans „Medikai”.

Optimierte Energieeffizienz

Auf einer Fassadenfläche von ca. 350 m² wird ein Grünfassadensystem etabliert, welches aufgrund des hohen Immergrün-Anteils auch im Winter für einen grünen Anblick sorgen wird. Aufgrund der gesamtflächigen Anbringung auf der Fassadenseite soll das Grünfassadensystem die bestehende Gebäudeklimatisierung im Sommer entlasten und im Winter den Wärmeverlust reduzieren – damit könne Energieeffizienz gesteigert werden.

Zudem wird die Grünfassade Sauerstoff produzieren und das Kohlenmonoxid binden – was speziell an der stark befahrenen Westeinfahrt von Bedeutung sein wird. Darüber hinaus fördert sie die Schalldämmung des Gebäudes. (hk)

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