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Stefan Krejci, Re/Max Commercial, erwartet, dass „der Wiener ­Büromarkt ein stabiler und für Anleger interessanter Markt bleiben wird”.

Redaktion 25.02.2022

Krisenresistent

Der Büroimmobilienmarkt ist nicht so abgeschrieben, wie von vielen – coronabedingt – vorhergesagt oder befürchtet wurde.

AMSTETTEN. Während das Homeoffice voraussichtlich Teil unseres Arbeitsalltags bleiben wird, sei der erwartete Trend in Richtung Flächenreduktion aktuell den Analysten bei Re/Max zufolge noch nicht sichtbar.

Im ersten Pandemie-Jahr 2020 war ja vereinzelt bereits ein Abgesang auf klassische Büroimmobilien angestimmt worden. Der habe sich aber als falsch erwiesen. Bei Re/Max herrscht die Meinung, dass der Büro-Immobilienmarkt auch nach Ende der Pandemie ein wichtiger Treiber für den gewerblichen Immobilienmarkt bleiben werde.

Linz als Dornröschen

Der Büromarkt in Wien bleibe aufgrund der derzeit relativ geringen Neuflächenproduktion weiterhin in einem angespannten Zustand.

Auch im Raum Linz habe es kaum nennenswerte Fertigstellungen gegeben; lediglich ein Projekt in der Salzburger Straße mit rund 3.000 m² ist neu auf den Markt gekommen. Allerdings: „Linz ist ein spannender Markt. Die drittgrößte Stadt Österreichs, die auch wirtschaftlich ganz oben mitspielt, hat – getrieben durch mehrere Quartiersentwicklungen – in den kommenden Jahren das Potenzial, aus dem aktuellen Dornröschenschlaf zu erwachen”, meint Stefan Krejci von Re/Max Commercial.
Als bereits erwacht zeigt sich Klagenfurt – weil es zu keinen nennenswerten Fertigstellungen gekommen ist, haben in der Landeshauptstadt die Spitzenmieten, aber auch die Mieten in guten Lagen deutlich zugelegt. Dies seien aber eher kurzfristige Ausreißer und nicht eine generelle, bleibende Preisniveauverschiebung, schätzten Re/Max Commercial-Experten die Lage in Kärnten ein. (hk)

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