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© APA/Robert Jäger

Am Muttertag rangieren die klassischen Blumensträuße in der Geschenke-Beliebtheit vor Süßigkeiten und Gutscheinen.

Redaktion 11.05.2018

Froher Muttertag

Nach Weihnachten und Ostern ist der Muttertag bereits der drittstärkste Umsatzbringer des Handels.

WIEN. Am Muttertag und speziell davor hat auch der Handel Grund, Danke zu sagen: Die Muttertagsgeschenke stehen nämlich für rund 185 Mio. € Umsatz. Rund zwei Drittel der Österreicher ab 15 Jahren beabsichtigen nämlich, Mama ein Geschenk zu machen.

„Viele Menschen wollen diesen Tag mit der einen oder anderen Aufmerksamkeit zu etwas Besonderem machen”, berichtet Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich.
Das lässt man sich etwas kosten: Mit geschätzten Ausgaben von 40 bis 45 € pro Person stellt der Muttertag einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar – nach Weihnachten und Ostern ist er bereit der Umsatzbringer Nummer drei.
Der Consumer-Check des Handelsverbandes setzt die Ausgaben pro Person aktuell sogar deutlich höher an: Demnach wollen 2018 die heimischen Konsumenten im Schnitt 71 Euro für Muttertagsgeschenke ausgeben. Im Vorjahr waren es rd. 45 Euro. Während die geplanten Ausgabe in den Bundesländern heuer zwischen 50 Euro (Steiermark, Kärnten) und 64 Euro (Niederösterreich, Burgenland) liegen, bewegt sich das Planbudget der Wiener klar darüber - bei durchschnittlich 129 Euro.
Mehr als zwei Drittel aller von Mindtake Befragten (71%) wissen, dass der Muttertag am zweiten Sonntag im Mai stattfindet. Knapp ein Fünftel (19%) tippte auf den ersten Sonntag im Mai und 5% haben „überhaupt keinen Plan”. Bei den 14 bis 29-Jährigen können nur 58% der Befragten den richtigen Tag nennen. cht von zehn Befragten beschenken am Muttertag die eigene Mutter (79%). (red)

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