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© Gummistiefelhaus

Redaktion 23.10.2020

Stiefelexpertise

Das nach Eigenangaben weltweit erste Fachgeschäft für Regenbekleidung wird fünf – und hat große Pläne.

WIEN. Im „Gummistiefelhaus” in Wien-Josefstadt findet sich, wie der Name nahelegt, ein umfassendes Angebot an Stiefeln aus Naturkautschuk in allen Formen und Farben. Der 2015 eröffnete Store war zumindest zum Eröffnungszeitpunkt das einzige Fachgeschäft seiner Art und zählt insgesamt 600 verschiedene Modelle von rd. 20 Marken. Ergänzt wird das Sortiment des 250 m²-Stores um farbenfrohe Regenmäntel und wasserdichte Rucksäcke.

Familienunternehmen

Zum fünfjährigen Bestandsjubiläum zieht Eigentümerin Gerhild Vanis Bilanz und blickt nach vorn: „Die Geschäftsidee ist aus einer persönlichen Unzufriedenheit mit dem damaligen Angebot an Regenbekleidung entstanden. Dass aus dem Gummistiefelhaus eine nunmehr fünfjährige Erfolgstory wurde, freut mich natürlich sehr”, so Vanis.

Seit Anfang des Jahres ist auch Tochter Mathilda Amerer mit an Bord – sie kümmert sich mittlerweile neben der Kundenbetreuung auch um das Sortiment. Gemeinsam wird nun an einer ersten Kollektion getüftelt: „Ich habe in den vergangenen Jahren mitverfolgt, mit welcher Leidenschaft meine Mutter ihre Kunden betreut und wie groß der Zuspruch auch von Touristen aus regenreichen Ländern wie Holland, England oder Norddeutschland ist. Da wurde mir klar, dass ich mich mit meinen Ideen auch im Geschäft. einbringen möchte”, so Amerer.

Eigene Linie

Mittelfristig will das Mutter-Tochter-Gespann eine eigene Regenmantellinie kreieren, die dann exklusiv im Gummistiefelhaus erhältlich sein soll: „Wir möchten mit der eigenen Kollektion das aktuelle Angebot um einige interessante Styles erweitern”, erklärt Amerer.

Stiefeln aus PVC-Kunststoffen können die beiden indes nichts abgewinnen, man legt beim Angebot „besonderen Wert auf die Qualität”: Naturkautschuk als Ausgangsmaterial für die Regenstiefel ist Bedingung. Mit dieser Einstellung will man nicht nur den Zeitgeist treffen, sondern auch sicherstellen, dass man alle potenziellen Kunden anspricht – und „vom Fashion Freak, über den Gassigeher, Gartenarbeiter, Gatschhupfer, Waldspaziergänger und Veganer alle mit einem Lächeln in die nächste Pfütze springen”. (red)

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