••• Von Alexander Haide
WIEN. Laut der im Herbst 2026 durchgeführten Online-Umfrage unter österreichischen Studierenden sind 74% bereit, fünf Tage pro Woche zu arbeiten. Auch die klassische 40-Stunden-Woche ist für viele kein Ausschlusskriterium: 51% können sich eine Wochenarbeitszeit von bis zu 40 Stunden vorstellen, weitere elf Prozent wären sogar bereit, mehr als 40 Stunden zu arbeiten. Für weitere 28% sind bis zu 35 Wochenstunden akzeptabel.
Arbeitgeber gefordert
Die zweite Auflage der Observer-Studie widerspricht damit der pauschalen Annahme, junge Menschen würden sich grundsätzlich von klassischen Arbeitsmodellen verabschieden. Vielmehr zeigt sich eine hohe Bereitschaft, sich beruflich zu engagieren und eine reguläre Vollzeitbeschäftigung anzunehmen. Die Bereitschaft zu arbeiten bedeutet nicht, dass Studenten jeden Arbeitsplatz und jede Arbeitsbedingung akzeptieren. Die Umfrage macht deutlich, dass es klare Vorstellungen gibt, was attraktive Arbeitgeber ausmacht. An erster Stelle steht ein gutes Gehalt mit 113 Nennungen, dahinter folgen ein gutes Team, flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und berufliche Aufstiegschancen.