Beyond Optimization
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INDUSTRIAL TECHNOLOGY Redaktion 30.09.2026

Beyond Optimization

Quantentechnologien, KI und Physical AI, neue Geschäftsmodelle, Scaleup-Finanzierung und Design Thinking beim 16. Austrian Innovation Forum.

WIEN. Effizienter werden, Prozesse verbessern, Qualität steigern: Optimierung war lange eines der zentralen Erfolgsrezepte von Unternehmen. Doch angesichts technologischer, wirtschaftlicher und geopolitischer Veränderungen reicht es zunehmend nicht mehr, Bestehendes weiter zu optimieren. Unter dem Motto „Beyond Optimization“ stellt das 16. Austrian Innovation Forum deshalb die Frage, welche Fähigkeiten, Technologien und Innovationsansätze Unternehmen heute brauchen, um ihre Zukunftsfähigkeit zu stärken.
„Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren und Jahrzenten enorme Fortschritte bei Effizienz und Optimierung gemacht. Jetzt geht es darum, den nächsten Schritt zu schaffen: neue Technologien wirklich zu nutzen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und Organisationen so aufzustellen, dass sie auch mit grundlegenden Veränderungen umgehen können. Genau dafür steht Beyond Optimization“, sagt Helmut Blocher, Initiator des Austrian Innovation Forum (AIF) und Geschäftsführer von Succus Wirtschaftsforen.
Im Mittelpunkt stehen drei Fragen: Was macht Unternehmen stärker und anpassungsfähiger? Wie gelingt die Balance zwischen Stabilität und Veränderung? Und wie wird KI zum Betriebssystem moderner Innovationsarbeit? Impulse aus China, Deutschland und der Schweiz treffen dabei auf österreichische und europäische Perspektiven zu Schlüsseltechnologien, Quantenkommunikation, KI, neuen Geschäftsmodellen und Design Thinking.

Programmauszug
Dass technologische Möglichkeiten allein noch keine Innovation garantieren, zieht sich als roter Faden durch das Programm. Unter „Beyond Optimization – Warum größere Innovationen meist nicht an Technologien scheitern“ diskutieren Führungskräfte von Evonik, Frequentis und Airbus über organisationale Voraussetzungen für Veränderung.

Wie Innovation bei großen Infrastrukturvorhaben tatsächlich von der Idee in die Umsetzung kommt, diskutieren Vertreter von ASFINAG, Wiener Netze und Austrian Power Grid. Danach geht es um die Frage, wie u.a. der erste weltweite Standard die Entwicklung und den Marktzugang von KI-Lösungen unterstützen kann. Mit dabei Österreichs erstes Test-, Qualifizierungs- und Zertifizierungszentrum für KI – betrieben als Joint Venture von TÜV Austria, dem Software Competence Center Hagenberg (SCCH) und der Johannes Kepler Universität – Trustifai, das Bundeskanzleramt und eine Vertreterin des Conformity Assessment Boards der IEC. Unternehmer Marcus Ihlenfeld berichtet über die Erfahrungen aus dem Aufbau von woom und seine Reise, innerhalb von zehn Jahren zehn Start-ups aufzubauen.

Das Austrian Innovation Forum bringt rund 200 Innovationsverantwortliche aus Unternehmen, Forschung und Wissenschaft zusammen. Im Vordergrund stehen dabei nicht nur Keynotes und Diskussionen, sondern Praxisbeispiele, Workshops, interaktive Formate und Austausch auf Augenhöhe. Unter den teilnehmenden Unternehmen und Organisationen finden sich unter anderem Airbus, Changan Automobile, Strabag, OMV, Erste Bank, ÖBB, EVN, Wiener Linien, Austrian Power Grid, Frequentis, AIT Austrian Institute of Technology und TÜV Austria.  Das 16. Austrian Innovation Forum findet am 6. und 7. Oktober 2026 am Erste Campus in Wien statt. Weitere Informationen zum Programm unter austrian-innovation-forum.at.

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