IBM und A1 erweitern KI-Angebot in Österreich
A1 und IBM vertiefen ihre Zusammenarbeit im Bereich generative künstliche Intelligenz. Mit IBM watsonx auf A1 Exoscale wollen die Unternehmen österreichischen Unternehmen und Organisationen eine Plattform für den Einsatz von KI auf europäischer Cloud-Infrastruktur anbieten. Im Mittelpunkt stehen Datensouveränität, Transparenz und die Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen.
Plattform für Entwicklung und Verwaltung von KI
Die technologische Basis bildet IBM watsonx. Die modulare Plattform umfasst watsonx.ai für die Entwicklung und Nutzung generativer KI, watsonx.data für die Datenaufbereitung und -verwaltung sowie watsonx.governance für die Steuerung und Überwachung von KI-Anwendungen. Mit watsonx Orchestrate deckt das Angebot zudem Anwendungen im Bereich Agentic AI und Automatisierung ab.
Durch den offenen Architekturansatz können Unternehmen unterschiedliche KI-Modelle integrieren und betreiben. Dazu zählen Modelle von IBM, Open-Source-Modelle und eigene Modelle. Damit soll die Plattform verschiedene Anwendungsszenarien unterstützen und bestehende Investitionen berücksichtigen.
Marco Porak, Generaldirektor von IBM Österreich, sagt: „Digitale Souveränität ist eine zentrale Voraussetzung dafür, dass Unternehmen das volle Potenzial von Künstlicher Intelligenz ausschöpfen können. Mit watsonx ermöglichen wir es Unternehmen, KI-Innovationen sicher, flexibel und zukunftssicher umzusetzen. Gemeinsam mit A1 schaffen wir dafür eine Grundlage auf europäischer Infrastruktur und unterstützen Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation.“
Europäische Cloud-Infrastruktur und Datenkontrolle
A1 betreibt mit Exoscale eine europäische Cloud-Plattform mit mehreren Standorten in Europa. Sie soll Unternehmen eine Alternative bieten, Cloud-Technologie zu nutzen und dabei innerhalb Europas zu bleiben. In Kombination mit IBM watsonx soll die Lösung Anforderungen an Datenschutz, Compliance und Datensouveränität berücksichtigen.
Martin Resel, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von A1, erklärt: „Unsere Kunden erwarten leistungsfähige KI-Lösungen, die höchste Anforderungen an Sicherheit, Compliance und Datenhoheit erfüllen. Durch die Kombination der europäischen Cloud-Infrastruktur von Exoscale mit der KI-Expertise von IBM schaffen wir ein attraktives Angebot, mit dem Unternehmen ihre KI-Strategie souverän und nachhaltig umsetzen können.“
Governance und regulatorische Anforderungen
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung regulatorischer Vorgaben, etwa im Zusammenhang mit dem EU AI Act. Mit watsonx.governance können Unternehmen KI-Anwendungen über deren gesamten Lebenszyklus hinweg dokumentieren, überwachen und steuern. Das soll Transparenz und Nachvollziehbarkeit beim Einsatz der Technologie unterstützen.
Die gemeinsame Lösung soll Unternehmen außerdem die Kontrolle über Daten, Modelle und Infrastruktur ermöglichen. Laut den Unternehmen basiert das Angebot auf einer offenen Technologieplattform, die einen Vendor Lock-in vermeiden und den Einsatz von Open-Source-Technologien unterstützen soll.
Einsatzfelder von KI-Assistenten bis Automatisierung
Die genannten Einsatzfelder reichen von vertrauenswürdigen KI-Assistenten und Dokumentenlösungen über KI-gestützte Produktivitätsanwendungen bis hin zu Governance-as-a-Service-Angeboten und branchenspezifischen KI-Services. Ziel ist es, österreichischen Unternehmen einen Einstieg in die produktive Nutzung von KI zu ermöglichen.
Die Zusammenarbeit verbindet damit die KI-Plattform von IBM mit der europäischen Cloud-Infrastruktur von A1 Exoscale. Im Mittelpunkt stehen der Betrieb von KI-Anwendungen unter Berücksichtigung europäischer Datenschutz- und Compliance-Anforderungen sowie die Governance über den gesamten Lebenszyklus der Anwendungen (red)