Der Tiroler Lebensmittelhändler MPreis kann getrost als Unikum im filialisierten heimischen Lebensmittelhandel bezeichnet werden. Neben der auffälligen, individuellen architektonischen Gestaltung diverser Standorte und der besonders starken regionalen Identität zeigt sich das auch an der Rolle, die MPreis in seinem Stammbundesland einnimmt: Während die „Big Four“ – Spar, Rewe, Hofer und Lidl – in den anderen Bundesländern einen Marktanteil von im Schnitt über 94% einnehmen, liegt er in Tirol bei nur 71%. Der Grund: Rund 210 MPreis-Filialen in Tirol (zehn davon in Osttirol).
Bekanntermaßen ist MPreis auch in Salzburg (27), Kärnten (6), Vorarlberg (4) und Oberösterreich (2) mit Standorten vertreten – und darüber hinaus auch mit mittlerweile 26 Geschäften in Südtirol. Ebendort, nämlich in Riffian (unweit von Meran), eröffnete kürzlich ein neuer Markt. Der völlig neu gebaute Standort in der Jaufenstraße 23a ersetzt die seit 2005 bestehende Filiale am nördlichen Ortsrand und rückt die Nahversorgung näher an das Ortszentrum.
Comeback in Riffian
„Südtirol ist für MPreis seit mehr als 20 Jahren ein wichtiger Teil unseres Unternehmens. Mit dem neuen Markt in Riffian investieren wir langfristig in den Standort und in eine moderne Nahversorgung vor Ort. Besonders freut uns, dass wir dabei mit starken Südtiroler Partnern zusammenarbeiten und so die regionale Wertschöpfung stärken“, betont Jakob Mölk, Mitglied der Geschäftsführung von MPreis.
Die neue Filiale des Lebensmittelhändlers befindet sich im Erdgeschoß eines Holzwohnbaus und ist Teil des Projekts „Kreuz Panorama Apartments“, das von Pohl Immobilien und Dear Architects aus Meran entwickelt wurde. Auf dem Areal des ehemaligen Gasthofs Kreuz „treffen historische Bausubstanz und zeitgemäße Architektur aufeinander“, wie es in einer Aussendung heißt – Gasthof und Stadel wurden erhalten und saniert und durch neue Wohngebäude sowie Flächen für die Nahversorgung ergänzt.
Gemeinsam mit der Meraner Architektin Silvia Boday sei bei der Gestaltung des Marktes die ländliche Umgebung aufgegriffen worden: Farben und Muster sollen unter anderem an „traditionelle Trachten und Lodenstoffe“ erinnern, großzügige Raumhöhen und große Dachfenster eine helle Einkaufsatmosphäre schaffen. Für die Kunden stehen 40 kostenlose Parkplätze zur Verfügung.
Made in Südtirol
Beim Sortiment kommt der Regionalität und Lokalität besondere Bedeutung zu: Frisches Brot und Gebäck kommen von der Bäckerei und Konditorei Psairer Beck aus St. Martin in Passeier, Fleisch liefert die Metzgerei Max Siebenförcher aus Meran. Je nach Saison ergänzen Beerenobst aus dem Vinschgau, Laaser Blumenkohl, Südtiroler Kirschen, Äpfel und Vinschger Marillen das Angebot.
Mit Bio vom Berg Sonnenland Südtirol hat der Supermarkt zudem Bio-Produkte aus der Südtiroler Berglandwirtschaft eingelistet. Auch an der Feinkosttheke und in der Vinothek liegt der Schwerpunkt klar auf Produkten aus Südtirol. (red)
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