Pfanner und Fairtrade feiern 25 Jahre Partnerschaft
© Pfanner/Fairtrade
Maximilian Pfanner, Hartwig Kirner
RETAIL Redaktion 28.10.2026

Pfanner und Fairtrade feiern 25 Jahre Partnerschaft

LAUTERACH. Das Vorarlberger Familienunternehmen Pfanner und Fairtrade Österreich arbeiten seit 25 Jahren zusammen. Was 2001 mit der Einführung der ersten Fairtrade-zertifizierten Fruchtsäfte in Österreich begann, entwickelte sich zu einer bedeutenden Partnerschaft im internationalen Fruchtsaftsegment. Heute ist Pfanner nach eigenen Angaben weltweit der volumenstärkste Fairtrade-Partner in diesem Bereich. Im Mittelpunkt stehen transparente Lieferketten, faire Handelsbedingungen und langfristige Perspektiven für Produzentenorganisationen.

Seit Beginn der Zusammenarbeit wurden hunderte Millionen Liter Fairtrade-zertifizierter Getränke verkauft. Im Jahr 2020 stellte Pfanner seinen Fairtrade-Orangensaft vollständig auf segregierte Ware um. Damit ist die physische Rückverfolgbarkeit bis zu den zertifizierten Produzentenorganisationen gewährleistet.

„Als Familienunternehmen in fünfter Generation ist nachhaltiges Wirtschaften ein wesentlicher Bestandteil unseres Handelns. FAIRTRADE steht für Werte, die wir seit vielen Jahren in unserer täglichen Arbeit leben. Gemeinsam möchten wir dazu beitragen, faire Perspektiven für die Menschen in den Anbauregionen zu schaffen und gleichzeitig Konsumentinnen und Konsumenten für bewussten Konsum zu sensibilisieren“, betont Geschäftsführer Mag. Peter Pfanner.

Fairer Handel und langfristige Perspektiven
Auch Fairtrade Österreich verweist auf die Bedeutung der Zusammenarbeit, insbesondere angesichts der Herausforderungen im Orangensaftanbau.

„25 Jahre Partnerschaft zwischen Pfanner und Fairtrade Österreich zeigen, welchen Unterschied verantwortungsvoller Handel machen kann. Gerade bei Orangensaft sind die Lieferketten zunehmend von Klimaeffekten und Ernteschwankungen geprägt. Als weltweit größter Fairtrade-Partner im Fruchtsaftbereich steht Pfanner für eine Zusammenarbeit, die Produzentenorganisationen mehr Planungssicherheit, höhere Einkommen und damit die Möglichkeit für Zukunftsinvestitionen gibt“, erklärt Hartwig Kirner, Geschäftsführer von Fairtrade Österreich.

Fairtrade setzt sich weltweit für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bauernfamilien und Beschäftigten in Asien, Afrika und Lateinamerika ein. Faire Preise, zusätzliche Prämien, Umweltstandards und langfristige Handelsbeziehungen sollen Investitionen ermöglichen und die Widerstandsfähigkeit der Produzentenorganisationen stärken.

Kampagnen sollen Bewusstsein schaffen
Neben dem Engagement entlang der Lieferkette setzen Pfanner und Fairtrade auf Information und Bewusstseinsbildung. In den vergangenen Jahren wurden dazu mehrere gemeinsame Kommunikationsmaßnahmen umgesetzt, darunter eine österreichweite Plakatkampagne.

Eine anschließende repräsentative Werbewirkungsstudie ergab, dass sich 40 Prozent der Befragten an zumindest ein Sujet erinnern konnten. Sechs von zehn Personen bewerteten die Kampagne als „sehr gut“ oder „eher gut“. Mehr als die Hälfte war der Ansicht, dass sie sich deutlich von anderen Werbeauftritten abhebt. Zudem gaben 42 Prozent der Befragten an, durch die Kampagne zum Kauf von Fairtrade-Produkten angeregt worden zu sein.

Auch nach einem Vierteljahrhundert sehen Pfanner und Fairtrade im fairen Handel einen Ansatz, um soziale, ökologische und wirtschaftliche Herausforderungen gemeinsam anzugehen und langfristige Perspektiven für kommende Generationen zu schaffen. (red)

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