WIEN. Laut einer aktuellen Analyse des Instituts für Handel, Absatz und Marketing (IHaM) bevorzugen jeweils 79% der Österreicher einen Verkaufsbeginn im November oder erst in der Adventzeit. Für Weihnachtssüßigkeiten sprechen sich 57% für November und weitere 22% für Dezember aus. Bei Weihnachtsdekoration liegen die entsprechenden Werte bei 59% beziehungsweise 20%. Lediglich 21% befürworten einen Start bereits im September oder Oktober.
Besonders ausgeprägt ist der Wunsch nach einem späteren Verkaufsbeginn bei älteren Konsumenten. Während nur 15% der Generation Z Weihnachtssüßigkeiten erst im Dezember kaufen können möchten, sind es bei den Babyboomern 33%. Bei Weihnachtsdekoration beträgt das Verhältnis 15% zu 30%. Grundlage der Analyse ist eine repräsentative Onlinebefragung von 1.072 Personen im Alter von 16 bis 74 Jahren.
Für den Handel ergibt sich daraus ein Wettbewerbsdilemma: Ein früher Verkaufsstart schafft zusätzliche Kaufanlässe, bindet aber Verkaufsflächen und könnte den besonderen Charakter der Weihnachtssaison abschwächen. Wer hingegen später beginnt, riskiert Umsatzverluste an die Konkurrenz. „Unsere Ergebnisse zeigen eine klare Diskrepanz zwischen dem frühen Verkaufsstart im Einzelhandel und den Wünschen vieler Konsument“, erklärt IHaM-Handelsforscher Ernst Gittenberger. Allerdings sei der gewünschte Verkaufsstart nicht mit dem tatsächlichen Kaufverhalten gleichzusetzen. Institutsvorstand Christoph Teller sieht die Herausforderung darin, den richtigen Zeitpunkt und die passende Sortimentsintensität zu finden.
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Gemeinsam mit Mario Hartmann von der COR Energy World GmbH entwickelte sie den Prototypen „SnapPrice“, der Konsumenten helfen soll, beim Lebensmitteleinkauf Geld zu sparen.Die Anwendung