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03.04.2015

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Accenture-Studie Die 100 größten Unternehmen Österreichs brauchen neue – digitale – Wachstumsideen

Mit erstmals veröffentlichtem Digitalisierungsindex hat Accenture den Fortschritt der Top100 untersucht.

Accenture-Chef Klaus Malle: „Österreichs Top100 im digitalen Zeitalter”.

Wien. Die Jahresumsätze der 100 größten Unternehmen Österreichs sanken zuletzt um 6%. „Im Drei-Länder-Vergleich schneiden sie damit nun auch in puncto Wachstum schlechter ab als die größten Firmen in Deutschland und in der Schweiz”, sagt Klaus Malle, Chef von Accenture Österreich. „Eine geringere Profitabilität gegenüber Schweizer Firmen war ja schon seit Jahren zu beobachten.”

Neue Wachstumsimpulse werden also dringend benötigt. Laut einer aktuellen Accenture-Studie würde die Digitalisierung für die Top100 eine große Chance darstellen, die Wettbewerbsstärke zu verbessern, höhere Wachstumsraten zu erzielen und die Profitabilität zu steigern. „Ein Grund ist die Industriekonvergenz, die im Zuge der Digitalisierung zu beobachten ist”, erklärt Malle. „Mithilfe von neuen Technologien wird es einfacher, in neue Geschäftsfelder vorzurücken. Statt einzelner Zielmärkte stehen nun konkrete Kundenprobleme im Fokus, für die konsequent ‚End-to-End'-Lösungen entwickelt werden.”

Neue Geschäftsbereiche

Digitalisierung erfordert auch einAndersdenken und Mut zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Ebenso wichtig ist, die Mitarbeitermitzunehmen und neue Fähigkei-ten aufzubauen. Nicht zuletzt müs-sen Investitionen in die Digitalisierung finanziert werden – ein höherer Cashflow ist daher wesentlicher Bestandteil von Digitalisierungsstrategien. „Firmen, die sich nicht mit diesen neuen Möglichkeiten beschäftigen, droht der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit”, warnt Malle. „Ebenso können neue Wettbewerber auf den angestammten Märkten erhebliche Umsatzanteile für sich beanspruchen.”(pj)

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