HEALTH ECONOMY
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ForschungIngo Raimon, General Mana­ger AbbVie Österreich, im Dialog mit ÖVP-Gesundheitssprecher Josef Smolle (r.).

Redaktion 12.04.2024

Pharmavision für Österreich

Was braucht es, damit Österreich zur Apotheke Europas werden kann? Darüber wurde zwischen Wirtschaft und Politik diskutiert.

WIEN. „Es gibt die Vision, dass Österreich zur Apotheke Europas wird. Dafür ist es notwendig, weiterhin auf Forschung und Entwicklung zu setzen, und die Produktion in Österreich zu halten beziehungsweise weiter nach Österreich zu bekommen”, sagte ÖVP-Gesundheitssprecher Josef Smolle bei einem Besuch in der Österreich-Niederlassung des Biopharmakonzerns AbbVie. „Es ist wichtig, dass forschende Unternehmen weiter auf Österreich setzen können. Denn im konzerninternen Wettbewerb ist es keine Selbstverständlichkeit, klinische Studien nach Österreich zu bringen”, betonte Ingo ­Raimon, General Manager ­AbbVie Öster­reich, und Präsident des Pharma­verbandes Pharmig.

Forschungsnetzwerke

Es brauche laufendes Werben, „denn wir haben hierzulande eine hervorragende Studieninfra­struktur”, sagte Raimon. Die pharmazeutische Industrie beschäftigt rund 18.000 Menschen in Österreich. Bei AbbVie sind am Standort Wien aktuell über 170 Beschäftigte im Einsatz, um innovative Forschung zu ermöglichen und schwerwiegende Gesundheitsprobleme zu lösen. Derzeit führt AbbVie in Österreich über 35 klinische Studien durch und ist somit in das internationale Forschungsnetzwerk eingebunden, zählte der Pharmamanager auf. (red)

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