MOBILITY BUSINESS
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Von Jänner bis März wurden in Österreich rund 2.500 Elektrofahrzeuge neu zum Verkehr zugelassen.

Redaktion 24.05.2019

E-Förderprogramm

Klimafonds und Nachhaltigkeitsministerium suchen erneut Lösungen für „Elektromobilität in der Praxis”.

WIEN. Um die Akzeptanz für E-Mobilität weiter zu erhöhen und Hürden abzubauen, startet der Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) erneut das Programm „Elektromobilität in der Praxis”. Damit werden Projekte zur Bewusstseinsbildung und Beschleunigung der Marktdurchdringung von E-Fahrzeugen im Ausmaß von insgesamt 0,5 Mio. € gefördert.

Zulassungszahlen steigen

Mit einem Anteil von 1,7 Prozent an allen neu zugelassenen Pkw ist das E-Auto zwar nach wie vor ein Nischenprodukt, die Zulassungen steigen aber stetig und lagen von Jänner bis März 2019 mit 2.500 Fahrzeugen um mehr als 50% über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger: „Österreich nimmt beim Thema E-Mobilität eine Vorreiterrolle ein: Die neue Technologie ist fortgeschritten und marktreif, ein Netzwerk an Ladeinfrastruktur ist vorhanden und stetig am Wachsen. Mit dem Programm ‚Elektromobilität in der Praxis' möchten wir die Transformation weiter vorantreiben: Hürden, wie Laden im öffentlichen urbanen Raum oder geringes Wissen bei Multiplikatoren müssen so rasch wie möglich beseitigt werden.”
Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds: „Mit diesem Programm schaffen wir zum einen Know-how in Sachen Elektromobilität – und zwar nicht nur in Fachkreisen, sondern auch in der Bevölkerung. Es geht darum, die E-Mobilität rasch zu verbreiten und Hürden abzubauen.” (red)

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