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© Nöm

Veronika Breyer, Marketingleiterin bei der Nöm, mit der Vollmilch­packung, auf der das Informationsfeld mit den zwei Notrufnummern zu sehen ist.

Redaktion 24.09.2021

Hilfe bei Gewalt

Betroffene Frauen finden seit Kurzem subtile Hilfestellung auf 3,5 Mio. Nöm-Vollmilchpackungen.

BADEN. Seit einigen Jahren bekommt das Thema häusliche Gewalt und die damit häufig verbundene Hilflosigkeit zunehmend mehr Aufmerksamkeit – umso mehr im Zuge der Lockdowns, welche im Zusammenhang mit einer steigenden Anzahl an Vorfällen steht.

Bei Hilfsangeboten ist Kreativität gefragt: Die Kontaktchancen müssen niederschwellig und subtil gestaltet sein und betroffenen Frauen möglichst unbemerkt Informationen einer Hilfsstelle bieten.
Einen Beitrag leistet auch der Milchverarbeiter Nöm: Seit Kurzem findet sich auf sämtlichen vertriebenen 1 l-Vollmilchpackungen ein Informationsfeld mit zwei Telefonnummern – jene des Frauentelefons NÖ (0800 800 810) und eine zur Hilfe bei Gewalt (0800 222 555).


Bewusstseinsschärfung

„Unser Marketingteam besteht aktuell rein aus Frauen. Bei Nöm fördern wir bewusst junge Frauen, auch in den Bereichen der Technik, der Produktion oder im Verkauf Karriere zu machen und Führungsverantwortung zu übernehmen. Es ist uns deshalb ein persönliches Anliegen, diese Initiative des Landes Niederösterreich zu unterstützen”, so Nöm-Marketingleiterin Veronika Breyer.

Durch den Aufdruck auf den Vollmilchverpackungen ergäben sich rund 3,5 Mio. Kontaktchancen. Breyer: „Jede Gewalttat ist eine zu viel, und wir beteiligen uns aus Überzeugung bei dieser wichtigen Kampagne.”
Eine Nöm-Milchpackung wird durchschnittlich sieben Mal in Händen gehalten und erreicht so alle Bewohner eines Haushalts. Neben der praktischen Hilfe dient diese Aktion auch der Bewusstseinsschärfung. (red)

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