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Berglandmilch-GF Josef Braunshofer über Herausforderungen für die Branche.

Redaktion 08.05.2020

Neue Normalität im Bereich LEH

Unberechenbarkeit der Absatzkanäle ist ­größte Herausforderung für die Berglandmilch.

WELS. Aufgrund der krisenbedingten stärkeren Nachfrage aus dem Handel und der weggefallenen Gastronomie musste auch die Berglandmilch schnell regieren. „Während zu Beginn der Krise Absatzmengen bei manchen Produkten sprungartig anstiegen, ging die Nachfrage bei anderen Produkten ebenso stark zurück”, erklärt Geschäftsführer Josef Braunshofer.

„Dies gilt sowohl für den Markt im Inland als auch für den Exportbereich. Manche Produktionen konnten kurzfristig umgelenkt werden. Im Bereich LEH stellen wir wieder Normalität oder besser neue Normalität fest. Im Bereich Großverbraucher lässt diese neue Normalität noch etwas auf sich warten. Für uns als Berglandmilch liegt die Herausforderung der aktuellen Zeit vor allem in der Unberechenbarkeit der Absatzkanäle”, so Braunshofer.

Neue Produkte

Als größte österreichische Molkereigenossenschaft steht die Berglandmilch für vielfältige und innovative Milchprodukte aus Österreich. Dieses Frühjahr hat das Unternehmen zahlreiche neue Produkte in der Pipeline – zum Beispiel das Bircher Müsli von der Marke Schärdinger, die beim Quality Award des Meinungsforschungsinstituts Market zur beliebtesten Käsemarke Österreichs gewählt wurde. Außerdem ist die neue Lattella Limited Edition Drachenfrucht auf dem Markt. Und das Stainzer Naturjoghurt gibt es jetzt im 500 g-Becher. (dp)

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