RETAIL
© Spar/Brunnbauer

Redaktion 12.02.2021

Überraschung im Spar-Sackerl

Spar-Gourmet startet in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland mit Too Good To Go.

SALZBURG. Spar startet in allen Spar-Gourmets in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland eine Kooperation mit Too Good To Go. Lebensmittel, die untertags in den Märkten nicht verkauft werden konnten, werden in ein Überraschungs-Sackerl verpackt – und können per App zu einem Drittel des ursprünglichen Verkaufspreises bestellt werden. Sinn und Zweck: Lebensmittel retten.

Frische als Limited Edition

Dem Launch war ein erfolgreicher Test in Wien vorangegangen. Die Überraschungs-Sackerl sind gefüllt mit Brot, Milchprodukten, Frischfleisch und Wurst aus der Selbstbedienung sowie frischem Obst und Gemüse. Die Sackerl in begrenzter Stückzahl werden über die App Too Good To Go bestellt und können ab 30 min vor Geschäftsschluss abgeholt werden. Ein Sackerl kostet 4,99 €, der Inhalt steht aber für einen ursprünglichen Verkaufspreis von mindestens 15 €.

„Mit Spar-Gourmet und Too Good To Go können unsere Kundinnen und Kunden also gleichzeitig sparen und Lebensmittel retten”, betont Alois Huber, Spar-Geschäftsführer für Wien und Niederösterreich. Georg Strasser, Geschäftsführer von Too Good To Go Österreich, freut sich über den innovativen Schritt des Händlers, zumal: „Lebensmittelverschwendung ist eine der größten ökologischen Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen.”
Hintergrund der Aktion: „Wir wissen aus 65 Jahren Erfahrung im Lebensmittelhandel sehr genau, was wir jeden Tag verkaufen können, und bestellen entsprechend genau bzw. backen Gebäck während des ganzen Tags bedarfsgerecht nach. Doch ob die letzten Kunden zu einem Laugenstangerl statt der Semmel greifen, können wir nicht vorhersagen”, erläutert Huber.

Was vom Tage übrig blieb

Ergo bleibt am Tagesende dann doch ein kleiner Teil an Brot und Gebäck, an Milchprodukten, Wurst und Frischfleisch aus der Selbstbedienung und an Obst und Gemüse übrig; Ware, die einwandfrei ist, aber trotzdem am nächsten Tag nicht mehr verkaufbar. „Die kommen jetzt ins Überraschungssackerl”, so Huber.

Bereits bisher nutzte Spar eine Reihe von Maßnahmen zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Von genauer Bestellung, über bedarfsgerechtes Aufbacken von Gebäck bis zu Abverkäufen vor Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums lauten die Maßnahmen. Von jedem Markt, wo es in der Umgebung eine Sozialorganisation gibt, holen Tafeln, Caritas, Sozialmärkte & Co Lebensmittel zur Weitergabe ab. (nov)

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL