Tourismus startet mit Rekord-Mai in den Sommer
© APA/Tobias Steinmaurer
DESTINATION Redaktion 26.06.2026

Tourismus startet mit Rekord-Mai in den Sommer

Statistik Austria meldet für Mai 2026 ein Nächtigungsplus von zwölf Prozent. Ausschlaggebend war auch der frühe Pfingsttermin.

WIEN. Österreichs Tourismus ist mit kräftigem Rückenwind in die Sommersaison gestartet. Laut vorläufigen Zahlen von Statistik Austria wurden im Mai 2026 insgesamt 9,57 Mio. Nächtigungen und 3,63 Mio. Ankünfte in heimischen Beherbergungsbetrieben registriert. Gegenüber Mai 2025 entspricht das einem Nächtigungsplus von 12,0%. Damit wurde der höchste Mai-Wert seit Beginn der elektronischen Aufzeichnungen 1973/74 erreicht.

„Der heimische Tourismus ist mit 9,6 Millionen Nächtigungen in österreichischen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen in die Sommersaison gestartet“, sagt Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria. Das starke Plus sei vor allem darauf zurückzuführen, dass Pfingsten – und damit auch eine Woche der zweiwöchigen bayerischen Pfingstferien – heuer in den Mai gefallen sei.

Getragen wurde der Zuwachs vor allem von Gästen aus dem Ausland. Ihre Nächtigungen stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 19,6% auf 6,29 Mio. Die Übernachtungen von Gästen aus Österreich blieben mit 3,28 Mio. hingegen nahezu stabil und lagen um 0,2% unter dem Mai-Wert des Vorjahres. Auch die Zahl der Ankünfte legte deutlich zu: Mit 3,63 Mio. wurde ein Plus von 9,9% verzeichnet.

Wichtigster internationaler Herkunftsmarkt blieb Deutschland mit 3,42 Mio. Nächtigungen, ein Zuwachs von 37,3% gegenüber Mai 2025. Dahinter folgten die Schweiz und Liechtenstein mit 0,29 Mio. Nächtigungen, die USA mit 0,24 Mio. sowie die Niederlande mit 0,21 Mio.

Auch im bisherigen Jahresverlauf zeigt die Tourismusbilanz nach oben. Von Jänner bis Mai 2026 wurden insgesamt 64,15 Mio. Nächtigungen gezählt, um 1,42 Mio. bzw. 2,3% mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Nächtigungen ausländischer Gäste stiegen um 2,8% auf 49,11 Mio., jene inländischer Gäste um 0,5% auf 15,04 Mio. Die Zahl der Ankünfte erhöhte sich seit Jahresbeginn um 3,3% auf 18,39 Mio.

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