Augustin jetzt auch digital lesbar
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Seit heute bietet die Straßenzeitung Augustin auch eine Online-Variante an.
MARKETING & MEDIA Redaktion 15.10.2026

Augustin jetzt auch digital lesbar

Die Straßenzeitung reagiert damit auf rückläufige Print-Verkäufe. Verkäufer erhalten die Hälfte des Preises auch bei digitalen Produkten.

WIEN. Die Verkäufer der Straßenzeitung Augustin bieten ab heute neben der Print-Ausgabe auch eine Online-Version und ein digitales Dreimonatsabo an. Der Verkauf läuft über die bargeldlose Bezahlvariante. Hintergrund sind rückläufige Verkaufszahlen bei Printmedien, die laut Aussendung die Einnahmen der rund 500 Augustin-Verkäufer in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland gefährden.

Wie beim Print-Augustin geht auch beim Kauf der Online-Ausgabe und des digitalen Abos die Hälfte des Verkaufspreises direkt an die Verkäufer. Das Geld kann im Augustin-Büro in bar abgeholt werden, ein eigenes Bankkonto ist dafür nicht nötig.

Barrierefrei und für jüngere Zielgruppen
Die digitale Ausgabe soll gezielt jüngere Zielgruppen ansprechen und lässt sich am Smartphone lesen. Eine anpassbare Schriftgröße und eine integrierte Vorlesefunktion sollen Menschen mit Sehbehinderungen den Zugang zu den Inhalten erleichtern. Sämtliche Rätsel wurden integriert und können interaktiv gelöst werden.

Open-Source-Lösung und Ablauf
Das Bargeldbezahl-Tool und die Plattform für die Online-Zeitung hat convive als Open-Source-Software entwickelt, damit auch andere Straßenzeitungen die Lösung übernehmen können. Kupfermuckn (Oberösterreich), 20er (Tirol) und Hinz&Kunzt (Hamburg) nutzen das System bereits, drei weitere seien in Vorbereitung. Der Verkauf erfolgt über einen QR-Code auf dem Ausweis der Verkäufer. Nach dem Scannen gelangen Leserinnen und Leser in einen Webshop, in dem neben den beiden Zeitungsvarianten weitere Produkte und eine Spendenoption zur Auswahl stehen. Bezahlt werden kann per Kreditkarte, GooglePay, ApplePay, PayPal und EPS. (red)

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