Big Blue Marble rückt resiliente Rundfunkinfrastruktur in den Fokus
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Michael Wagenhofer, CEO von Big Blue Marble
MARKETING & MEDIA Redaktion 30.09.2026

Big Blue Marble rückt resiliente Rundfunkinfrastruktur in den Fokus

Big Blue Marble hat bei den Österreichischen Medientagen die Bedeutung von Rundfunknetzen für die Informationsversorgung in Krisensituationen thematisiert.

WIEN. Big Blue Marble hat bei den Österreichischen Medientagen (ÖMT) die Rolle der Rundfunkinfrastruktur für eine krisenresistente Kommunikation in den Mittelpunkt gestellt. Das Unternehmen betreibt nach eigenen Angaben österreichweit ein Netz mit 430 Senderstandorten und erreicht damit rund 98 Prozent der Rundfunkbevölkerung.

An strategisch wichtigen Standorten stehen Notstromaggregate zur Verfügung. Die Versorgung sei dort auf mehr als 72 Stunden ausgelegt, sodass Programme auch bei einem Ausfall der regulären Stromversorgung weiter verbreitet werden können.

„Gerade in Krisen zeigen sich die Resilienz und die Bedeutung der Rundfunknetze“, sagt Big-Blue-Marble-CEO Michael Wagenhofer. Mobilfunk- und Datennetze könnten in Krisensituationen überlastet oder lokal nicht verfügbar sein. Rundfunk könne daher einen zusätzlichen, unabhängigen Kommunikationsweg bieten.

Technologien gegen Desinformation
Neben der Infrastruktur arbeitet Big Blue Marble auch an Technologien zur Überprüfung der Herkunft digitaler Inhalte. Gemeinsam mit dem österreichischen Parlament und dem Tech-Unternehmen zerothird erprobt das Unternehmen eine quantenkryptografisch abgesicherte Verbindung zwischen Parlament und ORF-Mediencampus.

Für neue Inhalte auf der Video-on-Demand-Plattform des Parlaments erstellt Big Blue Marble zudem sogenannte C2PA Content Credentials. Diese sollen nachvollziehbar machen, aus welcher Quelle ein Video stammt und ob es bis zur Veröffentlichung verändert wurde.

„Der Schutz vor Desinformation ist eine zentrale Aufgabe für unsere digitale Gesellschaft“, so Wagenhofer. (red)

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