WIEN. Die Gewista-Gruppe nutzte den bundesweiten Zivilschutz-Probealarm am 3. Oktober erstmals für einen bundesländerübergreifenden Test ihrer digitalen Außenwerbeinfrastruktur. Während des Tests wurde das laufende Programm auf den angeschlossenen Screens unterbrochen und durch ein gekennzeichnetes Testalarm-Sujet ersetzt.
Neben Gewista und Megaboard in Wien und Niederösterreich waren Progress Außenwerbung in Salzburg und Tirol, USP Außenwerbung in Oberösterreich, Ankünder in der Steiermark sowie PSG Poster Service in Kärnten eingebunden.
Die Umsetzung baute auf bereits bestehenden regionalen Warnsystemen auf. Ein erstes Testprojekt wurde 2024 vom Ankünder in der Steiermark gemeinsam mit dem Sicherheitsmanagement und Katastrophenschutz der Stadt Graz sowie mit technischer Infrastruktur der Gewista umgesetzt.
Warnmeldungen auf digitalen Screens
Über das JCDecaux-System „EVENT“ können geprüfte Warnmeldungen automatisiert auf den angeschlossenen digitalen Werbeflächen ausgespielt werden. Im Anlassfall wird dafür der laufende Werbeloop durch ein Warn- oder Informationstemplate ersetzt. Die Ausspielung am 3. Oktober diente ausschließlich dazu, die technische Umsetzung und Funktionsfähigkeit des Systems zu überprüfen.
„Der Zivilschutz-Probealarm ist ein wichtiger Anlass, um die Leistungsfähigkeit unserer digitalen Infrastruktur über Wien hinaus sichtbar zu machen“, sagt Gewista-CEO Franz Solta. Digitale Außenwerbung könne bestehende Warnkanäle ergänzen und Menschen direkt im öffentlichen Raum erreichen.
Auch Ankünder-Geschäftsführer Bernd Schönegger und Dieter Weber sehen darin eine zusätzliche Nutzungsmöglichkeit für digitale Außenwerbemedien. Durch die Verbindung mit Landeswarnzentralen könnten etwa Sturmwarnungen im Bedarfsfall im öffentlichen Raum ausgespielt werden. (red)