WIEN. Maria Kral-Glanzer, die sich vor zehn Jahren als Kommunikationsberaterin selbstständig machte, positioniert ihr Beratungsangebot gemeinsam mit Markus Glanzer neu. Sie verbindet ihre Expertise in strategischer Kommunikation und Krisenkommunikation mit dessen langjähriger Erfahrung in Führung, Krisen- und Katastrophenmanagement sowie Business Continuity Management. Ziel ist es, Organisationen handlungsfähiger und resilienter für Notfälle und Krisenzeiten zu machen.
Das gemeinsame Prinzip lautet, zu verbinden, was zusammengehört, denn Führung, Entscheidungen und Kommunikation greifen insbesondere in Krisen unmittelbar ineinander. „Haltung zeigt sich darin, wie eine Organisation Verantwortung übernimmt, mit Unsicherheit umgeht und Entscheidungen kommuniziert. Vertrauen schafft Akzeptanz und Handlungsspielraum, Reputation prägt die langfristige Wahrnehmung. Genau deshalb müssen Führung und Kommunikation stärker zusammengedacht werden“, erklärt Kral-Glanzer.
Zwei Expertisen, ein gemeinsames Ziel
Kral-Glanzer verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in Marketing, Public Relations und strategischer Kommunikation. Zehn Jahre lang verantwortete sie Marketing und Kommunikation für das Blutspendewesen beim Österreichischen Roten Kreuz und war dort Pressesprecherin. 2016 gründete sie die Agentur Kommunikationsgreisslerei, ihr Schwerpunkt liegt heute auf strategischer PR sowie Risiko- und Krisenkommunikation.
Glanzer bringt knapp drei Jahrzehnte Erfahrung in Führung, Notfall- und Krisenmanagement, Business Continuity Management und Katastrophenschutz ein, darunter nationale und internationale Einsätze, Krisenstabsarbeit sowie Trainings und Krisenübungen. „Unsere fachlichen Zugänge beginnen an unterschiedlichen Punkten, treffen sich aber dort, wo Organisationen unter Druck handlungsfähig bleiben müssen“, sagt Glanzer.
Krisenkommunikation und Krisenmanagement
Beide Disziplinen werden in der Praxis laut Aussendung häufig gleichgesetzt, seien aber unterschiedlich und müssten in der Krise eng zusammenspielen. Krisenkommunikation sei ein integraler Bestandteil des Krisenmanagements und gehöre in das Krisenteam beziehungsweise den Krisenstab. „Krisenkommunikation ist keine nachgelagerte Aufgabe. Sie muss auf Augenhöhe mit den anderen Funktionen des Krisenmanagements arbeiten und Teil der Entscheidungsprozesse sein“, betont Kral-Glanzer. Glanzer verweist darauf, dass unter Druck die Gefahr bestehe, Verantwortung nach oben zu verlagern, weshalb Entscheidungsbefugnisse und Verantwortlichkeiten vorab festgelegt und eingeübt werden sollten.
Beratung vor der Krise
Der gemeinsame Ansatz setzt bereits vor der Krise an: bei Strukturen, Prozessen und Krisenplänen, bei der Festlegung von Verantwortlichkeiten und Kommunikationswegen sowie bei der Prüfung, wie belastbar Informations- und Entscheidungsprozesse sind. Regelmäßige Übungen wie immersive Krisensimulationen sollen zeigen, ob dieses Zusammenspiel unter Druck funktioniert. „Kommunikation schafft Vertrauen, bevor es darauf ankommt“, so Kral-Glanzer.
Auf einer neuen Website (https://kral-glanzer.at/) machen beide ihren integrierten Ansatz sichtbar. Das Angebot umfasst Führung und Krisenmanagement, Risiko- und Krisenkommunikation sowie strategische Public Relations. Die Leistungen werden unter dem Dach der in Wien ansässigen Unternehmensberatung Die Krisenplaner GmbH erbracht. (red)