WIEN. Mehl, Energie und Arbeitskräfte: Bäckereien kämpfen mit zahlreichen Herausforderungen. Stefan Szihn, der die Wiener Bäckerei Szihn gemeinsam mit seiner Frau Alexandra führt, will bei der handwerklichen Herstellung keine Abstriche machen: „Wenn ein Brot bei 250 Grad gebacken werden muss, kann ich nicht einfach sagen, ich backe es nur noch bei 150 Grad, um Energie zu sparen.“ Allein das Mehl ist gegenüber dem Vorjahr um 15 bis 20% teurer geworden.
Die Produkte werden am Standort in der Breitenfurter Straße frisch hergestellt. Kleingebäck wie Handsemmeln, Salzstangerl oder Mohnstritzerl kommen als Teigling in die Filialen. Das erhöhe zwar die Anforderungen an Produktion, Transport und Filialen, sorge aber für ofenfrisches Gebäck, so das Unternehmen, das zudem trendbewusst ist.
So viel Protein gibt’s im Brot: Körnerkrusten der Brote (über 24%), Dinkel-Krusti (über 21%) und der Korngenuss (über 16%) sind von Natur aus proteinreich. Neu im Sortiment ist zudem ein Sauerteiglaib mit Skyr und zwölf Prozent Eiweiß. (red)
Gründen oder übernehmen? Der NachfolgeHub zeigt den zweiten Weg
Eine Übergabewelle mit WachstumspotenzialLaut KMU Forschung Austria und WKO stehen bis 2034 rund 52.500 Arbeitgeberbetriebe zur Übergabe an. Das ist knapp ein Viertel aller Arbeitgeberunternehmen,